Nachricht vom 22.7.2014

Das Jazztage-Programm ist komplett:
Gregory Porter und viele andere Stars bei den 35. Leverkusener Jazztagen!

Die 35. Leverkusener Jazztage finden im Jahr 2014 vom 8. bis zum 16. November statt. Das Line-Up ist endlich komplett - hier finden Sie nun das komplette Programm der Veranstaltungen im Forum Leverkusen sowie im Scala Club.

HAUPTPROGRAMM LEVERKUSENER JAZZTAGE 2014

Live @ Forum

Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen-Mitte

Samstag, 8.11.2014 | Sax World
Candy Dulfer & Band
Candy Dulfer & Band

Eine unserer Lieblingskünstlerin kommt nach ihren fulminanten Auftritten von 2009 und 2012 wieder ins Forum. Diese Frau ist an ihrem Instrument einfach atemberaubend. Die Saxophonistin steckt so manchen männlichen Vertreter der Zunft locker in die Tasche, und aufgrund ihrer atemberaubenden Schönheit können die männlichen Kollegen ihr noch nicht einmal böse sein. Candy Dulfer ist Hollands attraktivster Funk- und Soul-Export, und wir dürfen gespannt sein, wie lange es dauert bis sie die Bühne und den Saal zum Beben bringt.

Bereits als Sechsjährige greift Candy Dulfer zum Saxophon. Ihr Vater Hans, selbst ein erfolgreicher Saxophonist, erkennt das Talent seiner Tochter und beginnt sie zu fördern. Dank ihres Könnens, der stetigen Arbeit an sich selbst, unzähligen Jam-Sessions und der Unterstützung ihres Vaters entwickelt sich das junge Mädchen rasch zu einem Begriff in niederländischen Musikerkreisen. Als 14-Jährige gründet sie ihre erste eigene Band „Funky Material“. Verschiedene Radio- und Fernsehauftritte folgen, mehrere Plattenfirmen zeigen sich interessiert. Mitte der 1980er Jahre spielt sie ein Madonna-Konzert-Opening in Rotterdam, durch das sie sich weiter etabliert. Ihre Konzerte sind fortan für ein Jahr im Voraus ausverkauft. Der damalige Megastar Prince wird auf die junge Künstlerin aufmerksam und gibt Candy die Möglichkeit, Proben ihres Könnens zu zeigen. Die Künstlerin überzeugt auf voller Linie - und so beginnt mit dem Album "Graffiti Bridge" eine lang andauernde künstlerische Zusammenarbeit. Zum Riesenerfolg entwickelt sich ihr zusammen mit "Eurythmics-Star" – Dave Stewart eingespielter Titelsong zum gleichnamigen Film "Lily Was Here". Dieser Hit bedeutet für Candy den endgültigen Durchbruch als international anerkannte Künstlerin: Sie unterzeichnet ein Angebot der Plattenfirma BMG Ariola. 1990 erscheint Candy Dulfers erstes Solo-Album "Saxuality", 1993 folgt "Sax-A-Go-Go" und 1995 das Album "Big Girl". Es enthält u. a. "Wake Me Then It's Over", ein Duett mit ihrem langjährigen Idol David Sanborn. Candy tourt durch Europa und spielt dazwischen auf vielen Aufnahmen weltbekannter Musiker. Sie veröffentlicht regelmäßig neue Alben, auf denen als Gaststars unter anderem Maceo Parker, Van Morrison, Dave Stewart, Soul-Diva Angie Stein und ihr Vater Hans Dulfer mitwirken. Nun ist sie mit ihrem neuen Album „Crazy“ zurück und wird die Bühne mit ihrer Band zum Beben bringen!

Besetzung (vorläufig):
Candy Dulfer - sax, vocals
DJ Kikke - DJ, drums
Ulco Bed - guitar
Manuel Hugas - bass
Andy Ninvalle - rapper/MC
Ricardo 'Phatt' Burgrust - vocals

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Maceo Parker & Band
Maceo Parker & Band

Sein Name steht für Funky Tunes, denen kein Tanzbein widerstehen kann. Er ist einer besten und populärsten Saxophonisten dieses Planeten. Er hat mit den größten Funk & Soul Künstlern aller Zeiten auf einer Bühne gestanden. Er war der kongeniale Partner vom King of Soul himself. Die Rede ist natürlich von Maceo Parker.

1943 kommt Maceo in Kingston, North Carolina zur Welt. In seinem musikalischen Elternhaus sucht er sich das Tenor Saxophon als Instrument aus, wobei sein Bruder Melvin das Schlagzeug und Kellis die Posaune übernimmt. Früh gründen die drei Brüder ihre erste Band, die Junior Blue Notes und treten in den Pausen der Auftritte ihrer Eltern auf. Durch ihre Live Erfahrung gehen die Parkers schon als fast professionelle Musiker von der High School auf das College um ihre musikalischen Fähigkeiten weiter auszubauen.

1962 wird Melvin dann bei einem Auftritt seiner Band Apex von James Brown entdeckt, woraufhin er auch den Job in der James Brown Band als Schlagzeuger bekommt. Natürlich hat er seinen Bruder Maceo dabei nicht vergessen und stellt als Bedingung, dass Maceo auch in die Band kommen darf. James Brown und Maceo Parker harmonieren prächtig in dieser Zeit und entwickeln den unnachahmlichen Stil James Browns.

1970 ist es dann vorbei mit der James Brown Band. Maceo gründet sein eigenes Projekt namens Maceo & All The Kings Men. Zwei Jahre bleibt die Combo bestehen bis er 1973 wieder zu James Brown zurückkehrt. Zwei Jahre hält die Liaison an. Während dieser zwei Jahre gesteht James Brown ihm die Rolle des musikalischen Direktors zu.

Nach mehreren Projekten, unter anderen bei George Clinton, Bootsy Collins und seinem freund Fred Wesley entschließt er sich dann 1984 noch mal zur James Brown Band zurückzukehren. 1988 endet dann auch diese Zusammenarbeit mit der Inhaftierung des "hardest working man in showbusiness".

Anfang der 90er nimmt er dann die Solo Scheibe "Roots Revisited" auf , die ein durchschlagender Erfolg wird. Platz 1 der Billboard Jazz Charts ist für Maceo Parker ein großer Schritt aus dem Schatten von James Brown. 2 weitere Veröffentlichungen erscheinen und er tourt und tourt und tourt. 1994 wird sogar ein Dokumentarfilm über ihn gedreht.

Der einzigartige Stil Parkers macht ihn auch bei einem jüngeren Publikum beliebt, wie man auf seinen Konzerten immer wieder beobachten kann. Nicht umsonst arbeitet er mit Künstlern wie De La Soul, Dee Lite und vor allem Prince zusammen.

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Tria Lingvo
Tria Lingvo

Am Anfang: ein fast harmonisches und doch harmonieinstrumentloses Trio mit einer Idee von einer Musik zwischen den Stühlen. Jazz und Ethno. Eine dritte Sprache, eine „Tria Lingvo“. Keine Bandleader-Band, sondern ein Kollektiv, das zu funktionieren scheint. Alle schreiben, alle kümmern sich. Erste Konzerte, die erste CD „El Arte“, dann noch mehr Konzerte. Das alles unter dem Logo „Lemke Nendza Hillmann“. Ein sehr langer Name. Die Veranstalter nehmen das Projekt wahr und nennen es „Johannes Lemke Trio“. Oder auch „Hillmann Nendza Lemke“. Manchmal auch „El Arte“. Das Publikum kommt trotzdem. Die drei Musiker treffen ihre Zuhörer gerne. Im Konzertsaal, im Club und gerne auch in Kirchen. Erzählen Geschichten. Musikalisch und in, je nach Stimmung, auch ausufernden Ansagen. Ernsthafte Musik mit Spaß von der Rampe gebracht. Und: Die Suche nach musikalisch Gleichgesinnten beginnt. Als Erster: der filigrane Ramesh Shotham. Eine weitere CD, „Kyrillis“ mit dem wunderbaren Geiger Dominique Pifarély als Gast. Auch mit ihm der Drang auf die Bühne. Sie spielen überall, wo man sie lässt. Immer noch als „Lemke Nendza Hillmann“. Man nennt es zwischendrin auch mal „André Nendza Trio“. Oder auch „Kyrillis“. Rundfunkmitschnitte und viele Kilometer durch das ganze Land. Zerbrechen einen Geigenbogen in Madgeburg. Spielen vor 10 Leuten in Rostock und vor 500 in Schwäbisch Gmünd. Teilen einen feinen Rhabarberkuchen mit dem Hank Roberts Trio. Dann auch gerne weitere musikalische Abenteuer mit dem ungarischen Violinisten Zoltan Lantos und dem englischen Posaunisten Marc Bassey. Tolle Musiker. Mit ihnen die dritte CD „Tria Lingvo“. Die Zuhörer mögen die Musik immer mehr. Und auch die Presse. Die schreibt gar davon, dass „es kaum ein anderes deutsches Jazzalbum, das ähnlich spannend und abwechslungsreich ist, wie dieses“ gibt („Jazzpodium“). Das Trio freut sich und: macht weiter. Spielt auf der „jazzahead“ bei der German Night. Eröffnet das Festival „Vive Le Jazz“. Bleibt stur bei dem Namen „Lemke Nendza Hillmann“ und wird trotzdem gerne mal „Ensemble Christoph Hillmann“ genannt. Oder, immer öfter, „Tria Lingvo“. Das allerdings beginnt dem Kollektiv zu gefallen.

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Sonntag, 9.11.2014 | Funky Stuff
Incognito
Incognito

Im letzten und vorletzen Jahr brachte Incognito das ausverkaufte Forum zum brodeln, was uns dazu bewegte, Bluey und seine Truppe ein weiteres Mal einzuladen. Er ist ein ausgesprochen sympathischer, unkomplizierter, gern gesehener Künstler. Die Konzerte mit Incognito sind so energievoll und mitreißend, dass es hier wenige Worte braucht.

Incognito gehören zu den ganz Großen in der Musikszene. Seit ihrer Gründung 1980 durch Mastermind Jean-Paul „Bluey“ Maunick ist die britische Jazz/Funk/Soul-Band nicht mehr aus dem kollektiven Musikgedächtnis wegzudenken. Der explosive, ethnisch bunte Mix beeinflusste bis heute zahlreiche Künstler. Wer kann schon von sich behaupten, seit mehr als 30 Jahren aktiv in das Musikgeschehen einzugreifen? Incognito sind solch ein einzigartiges globales Phänomen.

Als Gast-Sängerinnen gehören Vanessa Haynes und Natalie Williams zu Incognitos aktueller Live-Besetzung.

Besetzung:
Jean Paul 'Bluey' Maunick - band leader, guitar
Matthew Cooper - MD, keyboards
Natalie Williams - vocal
Vanessa Haynes - vocal
Anthony Momrelle - vocal
Francis Hylton - bass
Francesco Mendolia - drums
João Caetano - percussion
James Anderson - saxophone
Sidney Gauld - trumpet
Trevor Mires - trombone

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Spyro Gyra
Spyro Gyra

Die US-amerikanische Jazz-Fusion-Band „Spyro Gyra“ wurde Anfang der 1970er Jahre von Jay Beckenstein in Buffalo gegründet. Mit über 20 Alben und weltweit mehr als zehn Millionen verkaufter Schallplatten gehören Spyro Gyra zu den profiliertesten und kommerziell erfolgreichsten Bands der Geschichte des Jazz. Und ihr 40jähriges Bühnenjubiläum feiern „Spyro Gyra“ 2014 im Rahmen einer großen Europa-Tournee. Obwohl die Band seit Jahr und Tag unter nachhaltigem Smooth-Verdacht steht, ist die Erfolgsgeschichte ohne Beispiel. Wer die Band live erlebt hat, kennt auch ihre andere Seite: explosive Soli, atemberaubend dichtes Zusammenspiel und raffinierte Takt- und Richtungswechsel. Von der Gründungscrew sind heute noch Saxophonist Jay Beckenstein und Keyboarder Tom Schuman auf der Bühne zu erleben, die pünktlich zur Tour ihr neues Album „The Rhinebeck Sessions“ mit dabei haben: kraftvoll und virtuos, frisch und aufregend.

Besetzung:
Jay Beckenstein (saxophone)
Scott Ambush (bass)
Tom Schuman (keys)
Julio Fernandez (guitar)
Lee Pearson (drums)

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Three Fall
Three Fall

Der Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten – zu den ungewöhnlichsten gehört wohl das Trio Three Fall, das mit seinem Debüt-Album „On a Walkabout“ für Aufsehen sorgte. Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland-Tour nahm, fand sie „unique“, die Westdeutsche Zeitung bescheinigte ihnen, „erfrischend anders“ zu sein und die Heilbronner Stimme entdeckte „Programmmusik für Menschen, die nicht an Grenzen glauben“.

Mit ihrem zweiten Album „Realize!“ legen Saxofonist und Bassklarinettist Lutz Streun, Posaunist Til Schneider und Schlagzeuger Sebastian Winne jetzt nach. „Nach einem veröffentlichten Album gucken wir schon wieder nach vorn und schreiben neue Stücke“, erzählt Lutz Streun. „Die Frische unserer Musik ist uns ganz wichtig, deshalb gab es nach ,On a Walkabout‘ sofort neue Ideen. Diesmal haben wir die Stücke auch live ausprobiert und uns dabei viel Zeit gelassen. Three Fall ist ein Kosmos für sich, allein schon wegen der ungewöhnlichen Besetzung. Wir wollen unseren Sound immer weiter entwickeln und haben deshalb diesmal auch mit elektronischen Effekten gearbeitet.“

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Montag, 10.11.2014 | The Highlight
Gregory Porter
Gregory Porter

Seit Kurt Elling hat es im Jazz keinen Sänger gegeben, der einen so glänzenden Karriereeinstieg hinlegte wie Gregory Porter. Mit “Water” (2010) und “Be Good” (2012), seinen beiden ersten, von der Kritik frenetisch gefeierten Alben für das Indie-Label Motéma Music, konnte sich Porter gleich als einer der besten zeitgenössischen Jazzsänger etablieren. Unterstrichen wurde dies auch durch die beiden Grammy-Nominierungen, die er für diese Alben erhielt. Nun legt er bei Blue Note mit “Liquid Spirit” sein mit Spannung erwartetes drittes Soloalbum vor. Und Blue-Note-Präsident Don Was ermutigte den Sänger dazu, seiner einzigartigen künstlerischen Vision auch bei dem neuen Label treuzubleiben. “Ich betrachte mich selbst definitiv als Jazzsänger, aber ich liebe den Blues, schwarzen Southern Soul und Gospelmusik nicht weniger”, definiert sich Porter. “Diese Elemente finden immer ihren Weg in meine Musik. Und ich habe sie auch stets im Jazz wahrgenommen.”

Der Sänger vertraute bei der Einspielung von “Liquid Spirit” erneut auf die Musiker, die schon auf den beiden vorangegangenen Alben den Kern seiner Band bildeten: Pianist Chip Crawford, der auch als musikalischer Direktor fungiert, Schlagzeuger Emanuel Harrold, Bassist Aaron James, Altosaxophonist Yosuke Sato und Tenorsaxophonist Tivon Pennicott. Bei einigen Stücken verstärkte Porter die Band um Trompeter Curtis Taylor und Organist Glenn Patscha. Alte Bekannte des Sängers sind auch Produzent Brian Bacchus sowie der Arrangeur und Koproduzent Kamau Kenyatta. “Ich habe mir nicht gesagt: ‘Okay, nun bin ich bei Blue Note Records, jetzt werde ich versuchen, wie Freddie Hubbard zu klingen’”, erklärt Porter. Ich habe mir für dieses Album keinen besonderen Plan zurechtgelegt.” Er wollte einfach nur, dass das Album so organisch wie nur möglich klingt. Und dieses Ziel, da war er sich sicher, erreichte er eher mit einem seit Jahren eingespielten Team als mit einer aus Stars zusammengewürfelten Band.

Porter verfügt über eine der fesselndsten und souligsten Baritonstimmen der Gegenwart. Er schafft es, einem die Emotionen und den Geist jedes erdenklichen Songs zu vermitteln, ohne auf theatralische Tricks zurückgreifen zu müssen. In der New York Times schrieb Kritiker Nate Chinen: “Gregory Porter besitzt das meiste von dem, was man sich bei einem Jazzsänger wünscht, und vielleicht noch ein paar Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass man sie sich wünscht.” Voll des Lobes ist auch Porters Kollege Kurt Elling: “Ich bin sehr zuversichtlich, was Gregory Porters Karriere anbelangt. Er klingt wunderbar und hat ein wirklich tolles Konzept. Es freut mich zu hören, wie er sich entwickelt, und zu sehen, dass er Anerkennung findet und Gelegenheit erhält, seine kreativen Flügel auszubreiten.” Jazzdiva Dee Dee Bridgewater pries Porter in der JazzTimes mit den folgenden Worten: “Einen Sänger wie ihn haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Er ist so ein wundervoller Songschreiber. Er erzählt einfach großartige Geschichten.”

Obwohl Porter inzwischen mit Stars wie Van Morrison, Wynton Marsalis, Herbie Hancock, Dianne Reeves, Nicola Conte und David Murray die Bühne teilte oder im Aufnahmestudio war, hat er die Bodenhaftung nicht verloren. “Ich habe das alles noch gar nicht so richtig verarbeiten können”, gesteht er. “Vor allem die Zusammenarbeit mit musikalischen Ikonen wie Wynton und Herbie. Sie haben mich mit so offenen Armen aufgenommen. Damit hätte ich noch vor zwei Jahren nicht in meinen kühnsten Träumen gerechnet.” Mit der Veröffentlichung von “Liquid Spirit” dürfte Gregory Porter nun zu einem neuen Karrierehöhenflug ansetzen.

Besetzung:
Gregory Porter - Vocals
Chip Crawford - Pianist
Aaron James - Double Bass
Emanuel Harrold - Drums
Yosuke Satoh - Sax

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Raul Midón
Raul Midón

Der blinde Singer/Songwriter Raul Midòn verbindet in seinen Songs Soul mit Elementen verschiedener Stile wie Jazz, Folk, HipHop und Pop.

Nach erfolgreichem Uni-Abschluss ergatterte Raul Midón eine Reihe hochkarätiger Aufträge als Background-Sänger für Künstler wie Shakira, Julio Iglesias und José Feliciano. Doch das reichte ihm trotz des hohen Ertrags nicht. "Ich wollte meine eigene Musik machen - und nicht das, was andere von mir verlangen", erzählt der Gitarrist und Sänger.

Im Jahr 2002 zog Raul Midón nach New York, wo ihm Regisseur Spike Lee die Möglichkeit gab, auf einem Festival zu spielen. 2005 erschien das in Zusammenarbeit mit Star-Produzent Arif Mardin und dessen Sohn Joe entstandene Debütalbum "State Of Mind" (Century Media/EMI) mit Stevie Wonder und Jason Mraz als Gaststars. Seitdem erschienen zwei weitere Alben und es folgten Auftritte bei großen Festivals und in bekannten TV-Sendungen.

Nun kehrt er im November wieder auf die deutschen Bühnen zurück und wird auch das Leverkusener Publikum mit seinem Gesang und Gitarrenspiel verzaubern.

Veranstalter: Mecky Media GmbH

DuckTapeTicket
DuckTapeTicket

In einer lauen Sommernacht des Jahres 1932, in den dunkel überwachsenen Gewässern des Central Parks, beugte sich zum ersten Mal eine einsame Ente über das Objekt, das gerade in hohem Bogen in ihrem Teich gelandet war. Noch wusste sie nichts von den Jazzparties in den teuren Appartments, nichts von der dramatischen Eifersuchtsgeschichte, die den ersten Bratscher sein Instrument hatte aus dem Fenster schleudern lassen, bevor er sich schwor – doch das gehört nicht hierher. Sicher ist, dass die Ente kurze Zeit später umworbener Solist in den Clubs von Harlem war, nach der Bebop-Ära in einigen Hippie-Rockbands spielte, aus den souligen 70ern nach Europa übersetzte und sich hier mit den größten Jazzkomponisten im Tauchen maß. Seit 2006 ist sie Mentor und Zentrum ihres eigenen Streichtrios.

Besetzung:
Paul Bremen - vl/vla
Anna-Sophie Dreyer - vla
Veit Steinmann - vc

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Dienstag, 11.11.2014 | Act Night
Michael Wollny Trio
Michael Wollny Trio

Michael Wollny, geboren 1978 in Schweinfurt, international erfolgreicher Jazz-Pianist, Musik-Erfinder, Querdenker, Sympathieträger. So wie er spielt niemand Klavier. Sein Markenzeichen: das Unberechenbare, die Suche nach dem bisher Ungehörten, der Mut, sich dem Moment hinzugeben, das Unvorhergesehene selbstverständlich klingen zu lassen. Sein Wille: sich klanglich wie kompositorisch immer neu zu erfinden. Das macht ihn zu einem „vollkommenen Klaviermeister“ (FAZ). In den verschiedensten Projekten sorgt Michael Wollny seit seinem ACT-Debüt „call it [em]“ im Jahre 2005 für Furore.

Dass Michael Wollny zu den international bemerkenswertesten Pianisten gehört, stellt er mit seinem Beitrag zur ACT-Reihe Piano Works unter Beweis: Für sein Solo-Debüt zieht er sich im Sommer 2006 einen Monat lang auf die Insel Gotland zurück, hört dort viel Schubert, Steve Reich, Björk und Joachim Kühn. Dann tritt er bei der JazzBaltica erstmals allein am Flügel, neben Kollegen wie Brad Mehldau, Marcin Wasilewski und Kenny Barron, auf – und Ende Februar 2007 erscheint Hexentanz. Die Kritiken waren sich einig wie selten: „Wollny ist die große Hoffnung des intelligenten Pianojazz aus Deutschland.“ (WELT) Auch für dieses Werk erhielt Wollny den Disque d'emoi Jahrespreis 2007 des französischen Jazz Magazine.

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Marius Neset & Trondheim Jazz Orchestra
Marius Neset & Trondheim Jazz Orchestra

Kaum ein junger europäischer Jazzmusiker sorgte in den letzten Jahren international für mehr Aufsehen und schier ungläubiges Staunen bei Presse und Publikum, als der 1986 geborene norwegische Saxofonist Marius Neset. Wer seine gefeierten Auftritten auf dem Jazzfest Berlin, der Jazzwoche Burghausen, dem JazzBaltica Festival (im Duo mit Michael Wollny) und zuletzt in der Kölner Philharmonie erlebte, stellte erstaunt fest: „Was Marius Neset am Saxofon macht, ist nichts anderes als der Schritt in eine neue Dimension dieses Instruments“ (Süddeutsche Zeitung). Davon sind auch britische Medien überzeugt. Der Telegraph spricht von einem „Wunder“. Der Guardian zählt Neset zu den aktuell größten Entdeckungen des Jazz, mit „der Kraft eines Michael Breckers und der Raffinesse eines Jan Garbarek“.

Besetzung:
Marius Neset - tenor and soprano saxophone and compositions
Peter Fuglsang - alto saxophone
Hanna Paulsberg - tenor saxophone
Andre Roligheten - saxophones
Noel Langley - trumpet
Eivind Lønning - trumpet
Erik Johannessen - trombone
Daniel Herskedal - tuba
Jovan Pavlovic - accordion
Espen Berg - piano
Petter Eldh - bass
Anton Eger - drums
Tor Breivik - sound design

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Vincent Peirani Trio
Vincent Peirani Trio

„Was der aus Nizza stammende Pariser dem Knopfakkordeon und der Akkordina entlockt, hat man so noch nicht gehört. Da spielt eine kommende Größe!“ – Süddeutsche Zeitung

Der französische Akkordeonist, Sänger und Komponist Vincent Peirani wurde am 24.4.1980 in Nizza geboren. Mit elf Jahren beginnt er, zunächst mit klassischer Musik, Akkordeon zu spielen. Schon im Teenageralter gewinnt er zahlreiche internationale Preise. Mit 16 Jahren entdeckt er den Jazz und beginnt wenig später ein Jazzstudium in Paris. Anfangs erntet er mit seinem Instrument, dem Akkordeon, und seiner klassischen Laufbahn Skepsis, überzeugt aber bald durch einen ganz neuen Blick auf das Instrument, macht sich in der Jazzszene Frankreichs einen Namen und spielt schnell mit der Créme des französischen Jazz wie Michel Portal, Daniel Humair, Renaud Garcia Fons, Louis Sclavis oder Vincent Courtois. Parallel verfolgt er zahlreiche eigene Projekte und schöpft dabei aus den unterschiedlichsten Genres – von Jazz, Chanson und Weltmusik über Klassik bis hin zu Heavy Rock. Seit 2011 spielt Peirani regelmäßig im Quartett der koreanischen Sängerin Youn Sun Nah, der in Frankreich erfolgreichsten Jazzkünstlerin der letzten Jahre. Auf diesem Weg lernt er auch den schwedischen Gitarristen Ulf Wakenius und schließlich ACT Labelchef Siggi Loch kennen. Peirani wirkt auf dem im Februar 2012 veröffentlichten Album „Vagabond“ von Ulf Wakenius mit und sorgt auch live allerorts für Staunen und Begeisterung. Mit „Thrill Box“ erscheint im Mai 2013 Vincent Peiranis erstes Album als Leader – prominent besetzt mit Pianist Michael Wollny, Bassist Michel Benita und den Saxofonisten Michel Portal und Émile Parisien. Das Album spiegelt den ganzen Facettenreichtum Peiranis musikalischer Einflüsse wieder und zeigt Peirani so eindrucksvoll wie nie zuvor als intelligenten, raffinierten Komponisten und so virtuosen, wie tiefmusikalischen Instrumentalisten und Geschichtenerzähler.

Besetzung:
Vincent Peirani - Akkordeon
Benjamin Moussay - Piano
Michel Benita - Kontrabass

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Jan Prax Quartett
Jan Prax Quartett

JP4, das Quartett um den 22-jährigen Ausnahmesaxophonisten Jan Prax, gewann bereits vier Monate nach seiner Gründung den renommierten Future Sounds Wettbewerb der Leverkusener Jazztage 2012 und konnte mit seiner Spielfreude und Bühnenpräsenz ebenfalls den Publikumspreis für sich entscheiden.

Angetrieben durch diesen furiosen Auftakt verfolgten die vier jungen Männer aus der Region um Karlsruhe sogleich ihre Mission weiter, traditionelle sowie moderne Elemente des Jazz durch Spielfreude und Leidenschaft zu verbinden und holten ihre Eigenkompositionen auf die Bühne. Dies brachte der Band schnell weitere Erfolge, wie etwa den 1.Platz beim Sparda Jazz Award 2014, den 1. Preis beim internationalen Czech Jazz Contest 2014 in Prag, sowie den 2. Platz beim Hansjürg Hensler Jazz-­‐Wettbewerb 2014. Der facettenreiche, unkonventionelle Sound von JP4 ist geprägt von einer intensiven, zuweilen unbändigen Energie, stets inspiriert durch die zeitlose Tiefe amerikanischer Jazzlegenden. Das Jan Prax Quartett konnte neben zahlreichen deutschlandweiten Konzerten (u.a. Leverkusener Jazztage, Jazz Open Stuttgart, Big Sounds Festival Böblingen, Jazztage Görlitz) auch Auf internationalen Bühnen begeistern, wie etwa auf dem Jazzablanca Festival in Marokko oder dem Lotos Jazz Festival in Polen. Ihre erste Platte ist bereits in den Startlöchern und wird demnächst bei ACT erscheinen. Auf den Leverkusener Jazztagen wird diese dann erstmals vorgestellt.

Besetzung:
Jan Prax - Saxophone
Martin Sörös - Piano
Tilman Oberbeck - Bass
Michael Mischl - Drums

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Mittwoch, 12.11.2014 | Blues Legend
Dr. John & The Nite Trippers
Dr. John & The Nite Trippers

Seit Jahrzehnten zählt DR. JOHN zu den wichtigsten Vertretern der von New Orleans geprägten Musik. Im Jahr 1940 als Malcolm John Rebennack geboren, bewegt sich seine vom Mississippi inspirierte Musik zwischen Blues, Funk, Rock’n’Roll, Soul Jazz und Swing. Er spielt Gitarre, Bass und – aufgrund einer Verletzung – zunehmend Klavier und arbeitet als Songwriter und Studiomusiker. 1968 erscheint seine erste Soloscheibe „Gris-Gris“, eine Mischung aus New Orleans R‘n‘B und Psychedelic-Rock, die ihn zum Künstlernamen „Dr. John Creaux The Night Tripper“ – später nur noch „Dr. John“ veranlasst und (wie „Dr. John‘s Gumbo“ von 1972) in die Liste der „Rolling Stone‘s 500 Greatest Albums of All Time“ aufgenommen wird.

DR. JOHN produziert im Laufe seiner über 50-jährigen Karriere zahlreiche Alben und die Liste der Künstler mit denen er genreübergreifend zusammenarbeitete, liest sich wie ein „Who is Who“ des Musikbusiness – darunter The Rolling Stones, Van Morrison, Elvis Presley John Hammond, Allen Toussaint, Aretha Franklin, Mike Bloomfield, BB KING, Buddy Guy, Cher, Randy Newman und viele mehr. 2007 wird DR. JOHN in die Blues Hall of Fame und 2011 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Bisher wurde er fünf Mal mit einem Grammy ausgezeichnet, 2011 für sein aktuelles Album „Tribal“ Grammy-nomminiert und war an weiteren Grammy-nomminierten Projekten beteiligt. Am 30. März 2012 erschien sein neues Album „Locked Down“ in Zusammenarbeit mit Dan Auerbach (The Black Keys) bei Warner/Nonesuch. Es zählt zu den besten seiner Karriere und zeigt all die Stärken des Musikers. In Nashville mit einer Reihe junger Musiker eingespielt, erweiterte DR. JOHN seinen Sound, weniger New Orleans, dafür viel Blues, Soul und sogar Gospel prägen die Songs auf „Locked Down“. Bei den jazzopen wird er von JON CLEARY begleitet. Neben drei Solo-Alben hat der Pianist, Sänger und Songwriter u.a. zwei Alben mit seiner aktuellen Band Jon Cleary & the Absolute Monster Gentlemen veröffentlicht und arbeitet mit Musikergrößen wie Bonnie Raitt, Taj Mahal, B.B. King, Ryan Adams, und Eric Burdon zusammen.

Besetzung:
Dr John - vocals, piano, guitar
Sarah Morrow - Music Director, Trombone
Bobby Floyd - B3 Organ
Dave Yoke - Guitar
Dwight Bailey - Bass
Reggie Jackson - Drums

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Nina Attal
Nina Attal

Die junge Französin Nina Attal zählt zu den neuen Blues- & Funk-Sensationen Frankreichs. Zu ihren Idolen zählt sie Größen wie BB King und Etta James, entdeckte jedoch bald auch Lenny Kravitz und Prince für sich. Mit dieser anspruchsvollen Mischung prägte sie schon früh ihren so außergewöhnlichen Musikstil.

2010 erschien ihre hochumjubelte EP "Urgency", deren Release mehr als einhundert Auftritte folgten! Mit ihrer ausgereiften Bluesgitarre und ihrer herausfordernden Bühnenpräsenz sowie einem energetischen Musikstil, bestehend aus den Wurzeln des Blues gepaart mit Funk & Soul, ragte sie bereits auf einer Vielzahl von Festivals wie beispielsweise dem Jazz à St Germain sowie Taratata in Frankreich, dem Montreal International Jazz Festival oder auch dem Grolsh Blues Festival in Schöppingen heraus.

Besetzung:
Nina Attal - lead vocals, guitar
Philippe Devin - guitar
Nicolas Mary - Keys
Julien Audigier - drums
Igor Pichon - bass
Sylvain Fetis - saxophone
Herve Salamone - trumpet

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Donnerstag, 13.11.2014 | Woman's Night
Ute Lemper & WDR Big Band
Ute Lemper feat. WDR Big Band

Die Bühne ist seit über drei Jahrzehnten zu ihrem zweiten Zuhause geworden: Ute Lemper führt seit langem ein abwechslungsreiches und international erfolgreiches Künstlerleben zwischen Musik und Theater. Schon als Kind bekam die gebürtige Münsteranerin Gesangs-, Klavier- und Ballettunterricht, den Grundstein ihres Erfolgs legte sie mit ihren Rollen in verschiedenen Musicals. Auch als vielseitige Sängerin hat sie seit den 1980er Jahren eine beachtliche Diskographie vorgelegt. In diesem Debüt mit der WDR Big Band lässt Ute Lemper die Stationen ihres Lebens Revue passieren: Zu hören sind Kompositionen unter anderem von Kurt Weill, Jacques Brel, Astor Piazzolla und eigene Stücke. Mit ihrer zwischen Temperament, Poesie und Melancholie changierenden Stimme spannt Ute Lemper einen Bogen zwischen ihrer alten Heimat Europa und ihrer neuen Heimat Amerika. Für diesen besonderen Anlass hat der neue Chefdirigent Richard DeRosa maßgeschneiderte Arrangements angefertigt.

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Stacey Kent
Stacey Kent

Die galante Sängerin ist international als feststehende Größe im Bereich des Jazz‘ etabliert. Ihr fein abgestimmter Sinn für Rhythmus und die Attraktivität ihrer beschwingenden und zugleich eindringlichen Stimme erinnert nicht ohne Grund an Größen des frühen 20. Jahrhunderts wie Mildred Bailey und aktuell wird sie in einem Atemzug mit Diana Krall, Holly Cole und Norah Jones als eine der besten zeitgenössischen Jazz-Sängerinnen genannt. Zurzeit ist sie mit ihrem neusten Werk „The Changing Lights“ unterwegs, was bis jetzt in 38 Ländern veröffentlicht wurde, wobei sie davon 28 getourt hat.

2001 und 2002 wurde sie als beste Jazzsängerin bei den British Awards ausgezeichnet und ihr 2003 veröffentlichtes Album „The Boy Next Door“, eine Hommage an "Stacey's musical heroes", brachte ihr den Goldstatus in Frankreich und hielt sich beachtliche 35 Wochen in den amerikanischen Billboard Charts.

Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Blue Note Debüt-Album „Breakfast on the Morning Tram“ (2007), mit dem sie in Deutschland Goldstatus erreichte und den Double German Jazz Award für mehr als 20.000 verkaufte Tonträger erhielt. Weltweit verkaufte sich das Album 330.000 mal. Eine Bilanz, die für die sympathische Sängerin den bislang größten Erfolg hierzulande verzeichnet. Mit dem Album gewann ‚the American songbird who charmed an entire planet’ zudem 2008 den 1. Preis der ‚International Songwriting Competition‘ , erhielt Platinstatus in Frankreich sowie eine Grammy Nominierung im gleichen Jahr.

Im Rahmen der 2-jährigen Breakfast Tour, die sie in 27 Länder führte, begeisterte Stacey Kent auch mit zahlreichen Auftritten in Deutschland u.a. im Leipziger Schauspielhaus und Berliner Kammermusiksaal und dieses Jahr begeisterte sie endlich auch wieder für ausgesuchte Konzerte in Wolfsburg und dem renommierten Movimentos Festival sowie in der Fabrik in Hamburg, ihr treues und ergebenes Publikum.

Auf harmonische Weise vermischt sie amerikanische Jazz-Tradition und französische Chansons , deren Erfolg ihre musikalische Laufbahn wie ein Hollywood Skript aussehen lässt. Elegant wechselt Stacey Kent die Stile, interpretiert einfühlsam Popballaden wie ‘Landslide’ von Fleetwood Mac und Louis Armstrongs Klassiker ‘What A Wonderful World’, Chansons von Serge Gainsbourg, flirtet mit Bossa Nova und Samba und schlüpft auf ‘Heart Hearted Hanna’, inspiriert von Ella Fitzgeralds berühmter Version aus dem Film ‘Pete Kelly’s Blues’, in die Rolle einer Jazz Diva der 50er Jahre.

Nachdem sie sich vor allem als erstklassige Interpretin des Great American Songbook hervorgetan hatte, zeigt Stacey Kent auf ihrem ersten Live Album "Dreamer in Concert." (Oktober 2011) u.a. einzigartige Interpretation der Standards The Best Is Yet To Come, They Can’t Take That Away From Me sowie Songs des Erfolgsalbums Raconte-moi, welches sich im Juni 2010 in den „Top 10 Jazz Alben“ der Media Control Charts etablierte. Neben Frankreich, Portugal, Spanien, Polen und der Schweiz festigt sich Raconte-Moi primär in Deutschland als ein weiteres Bestseller-Album der Amerikanerin. Zurzeit ist Stacey Kent mit ihrem Album „The Changing Lights“ unterwegs

Besetzung:
Stacey Kent - voice, guitar
Jim Tomlinson - tenor sax, alto sax, soprano sax, flute
Graham Harvey - piano and Fender Rhodes
Jeremy Brown - double bass
Josh Morrison - drums and percussion

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Iyeoka
Iyeoka

«Respektiert mich!»: Das bedeutet Iyeoka in der Sprache der Esan aus dem nigerianischen Bundesstaat Edo. Von dort stammen Iyeokas Eltern. Sie selbst kam in Boston, Massachusetts, zur Welt – und kann sich zurzeit nicht über mangelnden Respekt beklagen: Die nigerianisch-amerikanische Musikerin und Dichterin ist die Überfliegerin der Stunde. Aus allen Ecken der Welt fliegen ihr die Komplimente zu. In ihrer Musik vereint sie die samtigen Passagen einer Sade, aber auch den rumpligen Soul einer Amy Winehouse – dazu gibt es Funk, Hip-Hop, eine Prise Motown und eine Menge Eleganz.

Ihre musikalische Karriere startete die einstige Apothekerin als Frontfrau des Musikerkollektivs Iyeoka & The Rock by Funk Tribe. 2004 gab sie ihr erstes Soloalbum mit Songs und Gedichten heraus, 2007 folgte das zweite und 2008 nahm Iyeoka ein Livealbum in Hawaii auf. Dazwischen lieh die TED-Stipendiatin immer wieder anderen Künstlern und Projekten ihre Stimme. So ist sie etwa auf der U2-Tribute-Compilation «In the Name of Love: Africa celebrates U2» zu hören, neben hochdekorierten Musiker wie Angélique Kidjo, Les Nubians und vielen weiteren.

Im November 2010 gab Iyeoka ihr viertes Album «Say Yes» mit neun Songs und zwei Gedichten heraus. Noch vor der Veröffentlichung wurde der Song «The Yellow Brick Road Song» in der populären HBO-Serie «How to make it in America» verwendet, inzwischen ist er der Titelsong der USA-Network-Show «Fairly Legal». Das Video zum Song «Simply Falling» hat sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet. Weit über neun Millionen Views hat der Clip auf YouTube bereits generiert. Die glamouröse Soulballade weckt Assoziationen an die elegante Opulenz alter James-Bond-Filme.

Iyeoka setzt nicht auf laute Effekte, sondern ganz einfach auf die beeindruckende Kraft ihrer Stimme. «Say Yes» wirkt, als hätte man Sade weitergedacht, ihren Sound in eine kühlere, technizistischere Zeit teleportiert. Ganz leicht «over the top», dazu aber stets ein Augenzwinkern. Iyeoka wird Europa im Sturm erobern!

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Julia Biel
Julia Biel
(Agamsaal)

Julia Biel frischt grad ihre Deutsch-Kenntnisse für die kommende Tour auf

Das Leben hat so seine Überraschungen parat. Wenn Julia Biel in diesem Sommer auf Tournee nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kommt, dann tauchen auch ihre Kindheitserinnerungen wieder auf, denn ihre Mutter stammt aus dem niedersächsischen Reinhardshagen, einem Dorf in der Nähe von Göttingen, und dort hat Julia in ihrer Kindheit so manche Sommerfrische bei den Verwandten verbracht.

“Wenn Du aus einer der ziemlich gesichtslosen Londoner Vorstädte kommst, dann war es immer sehr beeindruckend, wenn ich mit meiner Mutter in Reinhardshagen in die Apotheke oder Bäckerei ging und die Leute sprachen sie mit Vornamen an,” erinnert sich Julia.

Mit 19 Jahren ging Julias Mutter als Au-Pair nach Großbritannien, wo sie Julias Vater kennenlernte, einen Südafrikaner, ebenfalls Einwanderer, und die Beiden ließen sich in Großbritannien nieder. “Die ‚Südafrika Connection‘ ist sehr kompliziert – ich bin bis dato noch nicht dort gewesen, aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag. Unsere deutschen Verwandten haben wir jedes Jahr ein oder zweimal besucht.”

Julias Großvater stammt ursprünglich aus Reinhardshagen, während ihre Großmutter aus Leipzig kam. Die Beiden hatten eine Kneipe im Ort. Julia erinnert sich, dass ihr Opa immer eine farbenfrohe Schlägermütze trug und entweder auf dem Fahrrad oder seinem 70-ger Jahre Mercedes (sein ganzer Stolz) durch den Ort fuhr. „Er ging entweder fischen, rauchte seine Pfeife, oder er malte“, erinnert sich Julia. „Seine selbstgemalten Bilder von ‚Tannenwäldern und Hirschgeweihen‘ hingen im ganzen Haus.“

Ansonsten erinnert sie sich an stundenlange Kartenspiele: „Schwarzer Peter war mein Favorit … höchstwahrscheinlich sehr uncool dieser Tage!”

Später studierte Julia französische und deutsche Literatur an der Universität in Oxford. “Mein Deutsch ist leider etwas eingerostet im Laufe der Zeit,” bescheinigt sich Julia vor dem Start ihrer Tour, und mit einem Zwinkern: “Ich baue auf den Erfindungsreichtum der deutschen Sprache, wo Du Wörter einfach verbinden kannst und ein Neues schaffst. Das wird sich zu meinem Vorteil auswirken. Normalerweise bin ich eher zu faul zum Üben, und in Deutschland sprechen alle so gut Englisch. Aber auf der Bühne kann mich dann keiner Stoppen!”

Vor ein paar Jahren hat Julia ihre Stimme einem Track des deutschen Produzenten Stimming und Ben Watt von ‘Everything But the Girl‘ geliehen und auf den Track ‘Bright Star’ gesungen, einem minimalistischen Deep-House Hit. Ihr Debüt „Not Alone“ machte sie in England über Nacht zum vielbeachteten Newcomer und die jetzt veröffentlichte EP „Nobody Loves You Like I Do“ wird derzeit in ganz Europa mit Lob überschüttet.

Julias zeitlose Songs beruhen auf ihren ehrlichen Überzeugungen und zeigen hohe handwerklichen Fertigkeiten und Musikalität – Charakterzüge einer wirklichen Singer-Songwriterin. Ihre einzigartig, wiedererkennbare Stimme, irgendwo zwischen Nina Simone und Radioheads Thom Yorke, und Julias Texte deren offene Ehrlichkeit an Amy Winehouse erinnern, sind weit entfernt von allen Klischees. “Alle meine Songs sind authentisch, was denn sonst?” sagt sie.

Besetzung:
Julia Biel (voc, piano, guitar)
Idris Rahman (bass)
Saleem Raman (drums)

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Freitag, 14.11.2014 | Where the Blues meets Rock
Popa Chubby & Band
Popa Chubby & Band

Popa Chubby, mit bürgerlichem Namen Ted Horowitz, ist ein waschechter Sohn des Big Apple. Er wurde 1960 in der Bronx geboren und wuchs in einer Gegend auf, die durch Robert DeNiro’s berühmten Film `A Bronx Tale` bekannt wurde. In seiner Kindheit hörte er die frühen Sechziger Soul- und R&B-Hits auf der Juke Box, welche einen tiefen Eindruck bei ihm hinterließen. Bis zum heutigen Tag spiegeln sich die musikalischen Einflüsse von Otis Redding, Wilson Pickett, Aretha Franklin und Marvin Gaye in Popa’s Musik wieder.

Im Alter von 16 Jahren nahm er seine erste Gitarre in die Hand und legte sie nicht wieder ab. Er spielte sich die Finger blutig beim Versuch die Blues-Licks nachzuahmen, die er aus zweiter Hand von den Rockern kannte, die sie zum Besten gaben. In den späten Siebzigern wurde Popa von der Punk-Rock-Legende Richard Hell für eine Welttournee engagiert. Während der Achtziger Jahre befasste sich Popa mit verschiedenen Musikstilen, was ihm die Grundlage bot als Berufsmusiker zu überleben. Chubby wurde für eine weitere Welttournee engagiert und gebeten seinen blueslastigen Gitarrensound für Pierce Turner’s Album The Sky and The Ground einfließen zu lassen. Popa arbeitete mit Pierce Ende der 80er Jahre zusammen.

1990 wurde die Popa Chubby Band gegründet. Der Name ergab sich bei einer improvisierten Jam-Session mit Bernie Worell, einem der Gründungsmitglieder der Psychedelic-Rock- und R&B-Gruppe Parliament-Funkadelic.

Popa Chubby’s Musik wurde durch die Einflüsse von New York City geformt. Sein innovativer Stil verbindet den Blues mit Rock, Rap und Hip Hop. Mit seiner rasiermesserscharfen, beissenden Gitarre und seiner phänomenalen Fähigkeiten als Songwriter verbindet Popa Chubby künstlerisch die Wurzeln des Blues mit den modernen urbanen Elementen der heute angesagten Musik.

Im Jahr 2011 wechselte er zum Provogue Label, um sein Album „Back to New York City“ aufzunehmen. „Universal Breakkdown Blues “ folgte 2013, auf dem seine meisterhafte Adaption des Klassikers „Over the Rainbow“ zu hören ist. 2014 feiert Popa Chubby mit seinem brandneuen Studioalbum „I’M FEELIN’ LUCKY – The Blues According to Popa Chubby“ sein 25 jähriges Jubiläum als Solokünstler. Zu diesem Anlass hat er es sich nicht nehmen lassen Dana Fuchs und Mike Zito in sein Studio einzuladen und mit ihnen Songs aufzunehmen. Beide werden als Gastkünstler auf dem Album vertreten sein, wenn es im Herbst 2014 bei Dixie Frog Records erscheint.

Besetzung:
Popa Chubby - guitar, vocals
Richard Monica - drums
Francesco Beccaro - bass

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Stan Webb's Chicken Shack
Stan Webb's Chicken Shack

Stan „The Man“ Webb ist einer der bedeutesten britischen Bluesrock-Gitarristen. Im Star Club entdeckt von dem legendären Produzenten Mike Vernon, wurde Chicken Shack nebenJohn Mayalls Bluesbreaker, Ten Years After, Savoy Brown und Fleetwood Mac zu einer festen Größe im britischen Blues.

1964 formierte er seine erste Band „Sounds of Blue“, in der neben anderen Christine Perfect (danach bei Fleetwood Mac), Andy Silvester und Chris Wood (später bei Traffic) mitspielten. 1967 entstand daraus Chicken Shack. 1974 löste Webb, Chicken Shack auf und spielte zunächst bei Savoy Brown, bevor er eine neue Band namens Broken Glass zusammenstellte, die allerdings nur für ein einziges Studioalbum zusammen blieb. Webb stellte eine neue Version von Chicken Shack auf die Beine, die in wechselnden Besetzungen und mit einigen Unterbrechungen (1982 etwa gab es die kurzlebige Band Stan Webb's Speedway) bis heute aktiv ist.

Besetzung:
Stan Webb - Gitarre und Gesang
Gary Davies - Gitarre
Rob Newl - Bass
Steve Atkins - Drums

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Philip Sayce
Philip Sayce

PHILIP SAYCE, der in Los Angeles lebende, Kanadier mit walisischen Wurzeln, ist schon lange kein Geheimtip mehr. Als Gitarrist in JEFF HEALEYs Band und bei MELISSA ETHERIDGE stellte er auf deren CDs und Welt-Tourneen sein Können unter Beweis.

Mit der Veröfftlichung seines ersten Album`s „Peace Machine“ im Jahre 2009 startet PHILIP seine Solokarriere. Es folgen die Alben „Innerrevolution“ (2010) und „Ruby Electic“ (2011), welches zur Hälfte Live- Aufnahmen enthält, aufgenommen während der DEEP PURPLE Frankreich-Tour und abgemischt von Eddie Kramer (Jimi Hendrix). Mit „Steamroller“ erscheint 2012 sein 4. Soloalbum.

„Voodoo getränkte Hendrix-Licks mit den Songwriter-Qualitäten eines Lenny Kravitz oder der Black Crowes und einem Sound, wie man ihn seit den Tagen von Stevie Ray Vaughan nicht mehr oft gehört hat.“

„Bluesrock, hier und da in Funk und Hardrock ausbrechend, dargeboten mit virtuoser Fingerfertigkeit, und darüber hinaus ein nicht zu unterschätzendes Talent als Sänger.“

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Samstag, 15.11.2014 | Groove Night
Tower of Power
Tower of Power

Seit über 40 Jahren steht diese Zehn-Mann-Kapelle aus Oakland nun auf der Bühne. 4 Jahrzehnte voller Soul, Soul, Soul! Und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Wir freuen uns, diese Institution nach den großartigen 2005er-, 2009er-, und 2012er-Konzerten wieder nach Leverkusen zu holen. Tower of Power are back!

Bandleader Castillo, in Detroit geboren, zieht mit seinen Eltern bald nach Fremont in die San Francisco Bay Area. Dort gründet er im Alter von 17 Jahren die Band The Motowns, die selbstverständlich bei so einem Namen Soul spielt. Die Idee zum Bläser-Soul, sagte Saxophonist, Arrangeur und Komponist Castillo, sei ihm unter dem Eindruck einer Combo namens „The Spiders“ bereits als Teenager in seiner Heimatstadt Detroit gekommen. 1968 lernt er den Baritonsaxophonisten Stephen "The Funky Doctor" Kupka kennen. Die beiden ziehen nach Oakland, geben der Band den Namen Tower of Power und beschließen, den in der Bay Area angesagten Psychedelic Rockbands Konkurrenz zu machen. 1970 nehmen sie die erste Platte "East Bay Grease" bei Bill Grahams San Francisco Records auf. Die beiden folgenden Alben spielen sie für Warner Brothers ein. "Bump City" und "Tower Of Power" sind relativ erfolgreich und "You're Still A Young Man" und "So Very Hard To Go" sind Hits.

In den 80er Jahren hat T.o.P. eine Durststrecke zu überwinden. Columbia hat keine Lust mehr, und sie müssen ein paar Platten selber veröffentlichen. Die einzelnen Musiker sind aber versiert und haben einen so guten Namen, dass sie bei anderen Projekten dabei sind. Doch auch in dieser Zeit rauft sich die Combo zusammen und ist immer wieder auf der Bühne präsent.

1991 beginnen wieder bessere Zeiten für Tower of Power. Bei Epic/Sony veröffentlichen sie die CD "Monster On A Leash". Es folgen 1993 "TOP" und 1995 "Sould Out". Die Band ist wieder auf der ganzen Welt auf Tournee, wobei sie sowohl in kleineren Klubs als auch auf größeren Festivals spielen. Erstaunlich ist, dass trotz der personellen Veränderungen, die es in den vier Dekaden immer gibt, Tower of Power ihren Stil kaum ändern: Soul, Soul, Soul!

Besetzung:
Adolfo Anthony Acosta - Trumpet
Emilio Castillo - Saxophone, MD
Gerald Timothy Cortez - Guitar
Savator William Cracchiolo II - Trumpet
John David Garibaldi - Drums
Ray Greene - Vocals
Stephen MacKenzie Kupka - Baritone Sax
Donald Raymond McKinley - Bass Guitar
Thomas Edward Politzer - Saxophone
Roger Ray Smith - Keyboards

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Bill Evans & his Soulgrass Band
Bill Evans & his Soulgrass Band

Erst 22 Jahre alt war der Saxophonist Bill Evans, als er 1980 auf Empfehlung seines Kollegen Dave Liebmann in die Band von Miles Davis kam. Gemeinsam mit Miles Davis nahm er sechs Alben auf, bevor er Mitglied in John McLaughlins „Mahavishnu Orchestra“ wurde. Seit den 90er Jahren widmet sich der experimentierfreudige Saxophonist verstärkt eigenen Formationen.

Bill Evans hatte Klavierunterricht bei seinem Vater, begann mit 11 Jahren Klarinette zu spielen und studierte an der North Texas State University und am William Paterson College in New Jersey, wobei er gleichzeitig bei David Liebman in New York Stunden nahm und mit Musikern wie Thad Jones, David Liebman, Joanne Brackeen und Art Blakey jammte. Anfang der 1980er Jahre spielte er mit Mark Egan und Danny Gottlieb bei Elements. Seit der Amtszeit bei Miles David und John McLaughlin hat Bill Evans mit der Creme de la Creme des Music Business sowohl live als auch im Studio zusammengearbeitet. Mick Jagger, Herbie Hancock oder Lee Ritenour sind da nur einige Namen. Seit 1990 tourt er ausschließlich mit seiner eigenen Band durch die Welt und spielt über 100 Konzerte pro Jahr. In dieser Zeit produzierte er 14 CD’s als Solo Künstler. Sein 2001 erschienenes Album „Soul Insider“ mit Les McCann als Sänger wurde sogar für einen Grammy nominiert.

Nach „Soul Insider“ kam 2002 „Big Fun“ mit Les McCann und Willie Nelson auf den Markt, wo er Hip Hop und Acoustic Groove Einflüsse mit Jazz vermengte. Auf den Alben „Soulgrass“ und „The Other Side of Something“ führte er diesen musikalischen Weg weiter. Im Jahr 2009 veröffentlichte Bill Evans in Zusammenarbeit mit der WDR Big Band die CD „Vans Joint“ auf der viele seiner Songs in völlig neuem Klang – eben mit auf die Big Band zugeschnittenen Arrangements – erschienen. Auf der 2012 veröffentlichten CD „Dragonfly“ schlägt Bill Evans wieder eine kraftvollere musikalische Richtung ein. Lassen wir uns überraschen, welche musikalische Mischung er im Forum präsentiert.

Besetzung:
BILL EVANS - sax, keyboard, voice
DAVE ANDERSON - bass
JOSH DION - drums, vocals
MITCH STEIN - guitar, voice
RYAN CAVANAUGH - electric banjo

Veranstalter: Mecky Media GmbH

LIVE AT ST. AGNES KIRCHE, KÖLN
SONDERVERANSTALTUNG

Neusser Platz 18, 50670 Köln

Sa./So., 25./26.10.2014 | Officium Novum
Jan Gabarek & The Hilliard Ensebmle
Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble

SCALA-PROGRAMM LEVERKUSENER JAZZTAGE 2014

Live @ Scala

Uhlandstraße 9, 51379 Leverkusen

Sa. 01.11.2014 | American Cajun, Blues & Zydeco Festival - Jazztage Warm-Up
Sarah Savoy’s Hell-Raising Hayride
Buddy Flett
Cajun Roosters
Sa. 08.11.2014 | In Concert
Hattler
So. 09.11.2014 | Young Friends
Pete York & Young Friends
Mo. 10.11.2014 | Blue Pepper
Echoes of Swing
Di. 11.11.2014 | Evolution
Errorhead
Mi. 12.11.2014 | Die Grande Dame des Akkordeons
Lydie Auvray Trio
Do. 13.11.2014 | The Kiez is alright Tour
Shantel + Bucovina Club Orkestar
Sa. 15.11.2014 | New York – Stintino
Gregor Meyle
So. 16.11.2014 | In Concert
Tingvall Trio
Fr. 24.04.2015 | In Concert
Marcus Miller
Die Sponsoren der Leverkusener Jazztage
Bayer AG - Kultur Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
Energieversorgung Leverkusen WDR Fernsehen
KulturStadtLeverkusen Brauerei Gaffel
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