• Einlass: 19:00 Uhr

  • Beginn: 20:00 Uhr

  • VVK: 65,00 €

  • AK: 70,00 €

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Melody Gardot

Den Zauber der Zerbrechlichkeit entfaltet Melody Gardot, die als eine der aufregendsten musikalischen Entdeckungen unserer Zeit angesehen wird. Im Stile einer mysteriösen Nightclub-Diva scheint sie einem Cinema Noir-Klassiker zu entsteigen. Mit unsicheren Schritten bahnt sie sich den Weg auf die Bühne, wo sie Leidenschaft, Begehren und Enttäuschung, Liebe, Leid und Lust in Songs packt, die das Publikum bannen. Melody Gardot präsentiert ihre intensive Performance im November in München, Frankfurt und Berlin.

Ihre bisherigen Alben – das beachtliche Debüt „Worrisome Heart“, das überragende „My One And Only Thrill“, die vielschichtige Entdeckungsreise „The Absence“, die nostalgisch gefärbte CD „Currency Of Man“, die Konzert-Mitschnitte “Live in Europe” und jüngst ihr Jazz-Meilenstein “Sunset in the Blue”  offenbaren einen einzigartigen expressiven Stil. Melody Gardot gleicht einer Verwandlungskünstlerin, deren sehnsüchtig-sanfter Blick auch das kälteste Herz zum Schmelzen bringt. Nur wenige Sängerinnen können Stimmungen und Gefühle so einfangen, wie die Sängerin, Gitarristin und Pianistin aus Philadelphia.

Im Scheinwerferlicht erscheint eine blonde, mondäne Schönheit, mit dunkler Brille und Gehstock, wie eine verwirrende Vision. Melody Gardot haucht Töne in das Mikrofon, die den Zuhörer mit einer ergreifenden Mischung aus Jazz, Blues, Swing und Folk verzaubern. Emotionalität und Leidenschaft in der Stimme wecken Erinnerungen an Legenden wie Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Nina Simone und Peggy Lee. Ihr subtiler Humor und ihr erzählerisches Talent verstärken die Wirkung des Auftritts.

Ihre Performance evoziert Sinnlichkeit und Nervenkitzel. Es scheint, als näherten sich die Songs den Erfahrungen eines reifen Lebens, obwohl die Protagonistin noch relativ jung ist. Fingerschnippender Blues, brasilianische Rhythmen und Jazz- Balladen zeigen eine ganz erstaunliche Reife.

Ihre Musik ist aus dem Schmerz eines schweren Unfalls geboren, bei dem Melody als 19-Jährige erhebliche Kopf- und Beckenverletzungen erlitt. Seither ist sie auf einen Stock beim Gehen und eine dunkle Brille angewiesen, um sich vor zu starker Lichteinwirkung zu schützen. Als sie noch ans Krankenhausbett gefesselt war, hatte ihr Arzt zu einer Musiktherapie geraten. Er war davon überzeugt, dass dies ihr kognitives Verhalten nach einem solchen Trauma erheblich verbessern würde. Und er behielt Recht damit!

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Sarah McCoy

„Blood Siren“ (2019, Blue Note Records) heißt Sarah McCoys Major-Label-Debüt, in welchem ihre mal dunkel hauchende, mal voluminös strahlende Stimme eingefangen wird, die einen frösteln lassen und tief berühren kann. Die Lieder, allesamt von ihr selbst geschrieben, sind so offen und intim wie ihre Tagebucheinträge. Musikjournalist Brett Milano beschreibt ihre Musik wie „die Geschichten einer Überlebenden, voller enttäuschter Hoffnungen und verlorenerer Freundschaften, vorgetragen mit Trotz und Entschlossenheit.“.

Sarah McCoy, geboren in dem 2.500 Einwohnerkaff Pine Plains bei New York, verbrachte den Großteil ihrer Zwanziger als Sängerin und Pianistin in den glühend heißen Clubs von New Orleans, einer Stadt voller Traditionen, Mythen, Schicksalsschlägen — und mit viel Magie. Der perfekte Ort für ihr Aussteigerleben, das sie mit Anfang 20 gewählt hatte. Jetzt, mit 33 Jahren, führt sie eine Tradition fort und perfektioniert sie zugleich: Sie macht aus ihrer eigenen verworrenen Biografie musikalische Poesie.

„Blood Siren“, das zusammen mit Chilly Gonzales und Renaud Letang produziert wurde, ist das Ergebnis einer persönlichen Wanderung und Katharsis, ein Album, das zwischen Blues, Jazz, Film-Noir-Pop und Unterwelt-Kabarett schwingt und den Hörer mit Schönheit und leisem Schrecken umgarnt. Nach Jahren des Lebens am Rande ist Sarah McCoy heute mit der düsteren Figur, die sie auf dem Album-Artwork verkörpert, im Reinen. „Ich möchte die Leute gern wissen lassen, dass das Monster in ihnen auch in anderen Menschen existiert“.