• Einlass: 18:30 Uhr

  • Beginn: 19:30 Uhr

  • VVK: 36,00 €

  • AK: 45,00 €

Michael Wollny – synthesizer, rhodes & piano
Emile Parisien – soprano saxophone
Tim Lefebvre – electric bass & electronics
Christian Lillinger – drums & percussion

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Wollny - Parisien - Lefebvre - Lillinger

eXplore
Am Anfang steht nur ein Klang. Er bereitet die Bühne, bildet die Leinwand. Im Dezember 2019 wird Berlins Jazz-Wohnzimmer, das „A-Trane“, für acht Sets an vier Abenden zum Forschungslabor für vier Charakterköpfe der aktuellen improvisierten Musik: Piano-Grenzgänger Michael Wollny, Sopransaxofon-Neudenker Emile Parisien, E-Bass-Ikone Tim Lefebvre und Schlagzeug-Freigeist Christian Lillinger. Vier Unikate. Ein Treffen ohne Absprachen, Kompositionen oder Arrangements.

eXpand
Das, was hier erklingt, lässt sich nicht in eine Kategorie fassen. 100% Neuland. Am ehesten kann man diese Musik greifbar machen, wenn man sie in ihre Bestandteile zerlegt. Michael Wollny, zum ersten Mal ausschließlich an elektronischen Tasteninstrumenten, der hier eine eigene Welt aus retro-futuristischen Sounds erzeugt. Eine Verneigung an den frühen Jean-Michel Jarre; Referenzen an Science-Fiction und Horror, und ein ordentlicher Schuss avantgardistischer Krautrock à la „Can“, Irmin Schmidt und Klaus Schulze. Tim Lefebvre, Kollaborateur von Stars wie David Bowie, Tedeschi Trucks Band, John Mayer, Knower, Steely Dan, Elvis Costello oder Wayne Krantz. Ein Fels in der fiebrigen Brandung, der an Bass und Effekten die Musik vorantreibt, strukturiert, bändigt und gnadenlos zum Grooven bringt. Die Gegenpole: Das explosive, zugleich hochsensible Spiel von Drummer Christian Lillinger, der Schichten um Schichten von Rhythmen und Texturen stapelt. Und die federnden, mit unzähligen Melodien aufgeladenen und vor Energie berstenden Linien von Emile Parisien am Sopransaxofon, der wirkt, als würde er jeden Moment abheben und davonfliegen.

Alto & Soprano Saxophones: Bettina Maier, Daniel Klingl
Tenor Saxophones: Raphael Huber, Frederik Mademann, Moritz Stahl
Baritone & Bass Saxophones, Bass & Contrabass Clarinets: Florian Leuschner
Trumpets: Angela Avetisyan, Julius Braun, Julian Hesse, Michael Salvermoser
Trombones: Thorben Schütt, Roman Sladek
Tuba: Jutta
Keeß Electronics: Leonhard Kuhn
Drums: Marco Dufner
Percussion: Samuel Wootton
Bass & Synthesizer: Georg Stirnweiß
Guitar: Heinrich Wulff
Keys: Thomas Kölbl, Kevin Welch
Vocals: Patricia Römer; Alma Naidu

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Jazzrausch Bigband

„Mit der Jazzrausch Bigband ist Jazz wieder sexy“ (Bayerischer Rundfunk) – und ihre intelligente Mischung aus Techno Sound und Bigband Jazz genießen Sitzende im Ohrensessel ebenso wie Tanzende auf dem Dancefloor. Die Jazzrausch Bigband wurde 2014 in München von Roman Sladek gegründet und entwickelte sich unter seiner Leitung mit über 600 Konzerten weltweit zu einer der erfolgreichsten Big Bands der Welt. Seit 2015 ist die 35 Musiker*innen starke Großformation Artist in Residence im renommierten Münchner Technoclub »Harry Klein«. Ausgehend von dieser einzigartigen Kooperation definiert die Jazzrausch Bigband zusammen mit ihrem Komponisten Leonhard Kuhn das völlig neue Genre „Techno-Jazz“. Sogar im Mutterland des Jazz hat die Musik der Jazzrausch Bigband hohe Wellen geschlagen. Sie spielten in New Yorks Lincoln Center und der renommierte Downbeat stellte fest: „A high-voltage performance with party atmosphere and yet plenty of experimentation. The mix of jazz and techno initially might seem surprising, but actually makes perfect sense.“

 

Bereits auf ihren vorherigen Alben „Bruckner’s Breakdown“, „Dancing Wittgenstein“ und „Beethoven‘s Breakdown“ demonstriert die Jazzrausch Bigband eindrucksvoll ihre neuen Perspektiven auf das künstlerische Zusammenwirken kultur und geisteswissenschaftlicher Themen. Nun steht »téchne« im Zentrum ihrer Kreativität: Der Albumtitel bezieht sich auf den altgriechischen Begriff „τέχνη“, der in der europäisch gepräg-
ten Philosophie bis heute bedeutend für das Verständnis von Kunst, Wissenschaft und Technik ist. Ausschlaggebend für das künstlerische Interesse an »τέχνη« war die Erkenntnis, dass der ursprüngliche Begriff keine Unterscheidung dieser Kategorien kennt. Mit ihrem neuen Album spiegeln die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen mit ihren Gästen ihr Bewusstsein für die fließenden Übergänge dieser Ebenen wider – kompositorisch und textlich durch die Bearbeitung mathematischer, philosophischer und literarischer Themen, klanglich durch die Verbindung von Jazz, Klassik und Techno.