Soul Night – MYLES SANKO| ELECTRO DELUXE | CHARLES PASI

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  • Einlass: 18:30 Uhr

  • Beginn: 19:00 Uhr

  • VVK: 45,00 €

  • AK: 50,00 €

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Myles Sanko Webseite

Besetzung:
Myles Sanko – vocals
Gareth Lumbers – Saxophone
Sam Evans – trumpet
Phil Stevenson – guitar
Tom O’Grady – keyboards
Jon Mapp – bass
Rick Hudson – drums

 

Myles Sanko

Alles begann 2013 mit seiner noch im Eigenvertrieb veröffentlichten Debüt-EP »Born in Black & White«. Songs von Otis Redding, Al Green und James Brown hatte der Engländer Myles Sanko dafür ausgewählt, und mit seiner charismatischen Soul-Stimme sang er die Songs so, als ob sie für ihn geschrieben wurden. Mittlerweile hat das »Love Child of Soul Music« nicht nur eine weltweit wachsende Fangemeinde, sondern zählt auch u. a. Gregory Porter und die britische Funkformation Speedometer zu den größten Bewunderern seines Mix aus Motown Sound, Funk, Acid Jazz und Soul.

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Electro Deluxe Webseite

Besetzung:
James Copley – vocals
Arnaud Renaville – drums
Jeremie Coke – bass
Gael Cadoux – Keyboards
Thomas Faure – saxophone
Vincent Payen – trumpet
Bertrand Luzignant – trombone

Electro Deluxe

Handgemacht, kompakt, hochgradig energiegeladen. Mit knackigem Funk und ihrem charismatischen Frontmann James Copley zünden diese sieben Herren von der ersten Sekunde an ein fettes musikalisches Feuerwerk.

„Nach diesem Abend muss ein Adjektiv neu gesteigert werden: Heiß, heißer, Electro Deluxe(…)“, schreibt die Schwäbische Post zum Auftritt beim Jazzfestival Aalen.

In Frankreich ist die Band von keinem Festival-Lineup mehr wegzudenken und füllt Clubshows regelmäßig mit deutlich über 1000 Zuschauern. Alle letzten vier Alben stiegen als #1 in die Jazz Charts ein und erreichten eine Top-10-Platzierung in den Pop Charts. Aber auch im deutschsprachigen Raum hat sich die Funkcombo ihr Publikum erspielt und bei ihren Konzerten u.a. bei den Festivals in Stuttgart, Basel, Gronau, Rottweil, Aalen, Jena & Kassel Publikum, Veranstalter & Presse begeistert.

Mit originalem Vintage-Equipment und zu einer perfekten Einheit verschmolzen erzeugen Electro Deluxe einen mitreißenden Cocktail aus schmutzigem Funk & Soul, der sofort in Ohr und Beine geht. Diese Shows besucht man nicht einfach nur, man ist sofort ein Teil davon. Direkt, ungezügelt und ohne doppelten Boden.

Charles Pasi

„Sperrt mich ja nicht in einen Käfig. Ich bin kein Soul- oder Blues-Man. Kein reiner Jazzer, auch kein Rocker.“ (‚Rolling Stone’). Charles Pasi ist ein Großmeister im Spiel mit verschiedenen Klangfarben und im Negieren von Genregrenzen. Ende Oktober kommt der mit einem Blue-Note-Plattenvertrag geadelte Franko-Italiener zur Vorstellung seines neuen Albums „Bricks“ (VÖ: 29.9., Label: Universal Music) nach Berlin und Hamburg. Wenn es ums Grundsätzliche geht, hält es der Mundharmonika spielende Anfangdreißigjährige ganz mit „Duke“ Ellington: „Es gibt nur zwei Arten von Musik: gute Musik und die andere Art.“ Charles Pasi, der schon mit Carla Bruni und US-Free-Jazz-Maestro Vernon „Archie“ Shepp kollaborierte, nutzt die volle Palette der ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten: „Ich versuche, alles auf natürliche Art und Weise miteinander zu kombinieren. Auch Blues und Jazz haben fremde Einflüsse, zum Beispiel afrikanische und europäische. Wenn ich komponiere, ist alles sehr visuell. Meine Musik entspricht etwa dem Originalsong meines Lebens. Man kann sie mit einem Tagebuch vergleichen, welches ich nie geschrieben habe.“ Wer darin schmökert, findet intime, beseelte, poetische Inhalte – scharfsinnige Beobachtungen unserer widersprüchlichen Welt. Ein facettenreiches Potpourri vermeintlich antiquierter und moderner Stilelemente aus Jazz, Blues, Pop und Soul bildet den musikalischen Rahmen für die wertfreien Zustandsbeschreibungen des Englisch textenden Multiinstrumentalisten. Integraler Bestandteil vieler Pasi-Songs ist die Mundharmonika. Als 17-Jähriger wurde der literaturbegeisterte Cineast, der hierzulande bereits als Support von Maceo Parker und Zaz zu erleben war, durch Bob Dylans „Mr. Tambourine Man” zum Kauf seines ersten Exemplars motiviert: „Ich glaube, dass viele nicht wissen, was man mit ihr machen kann. Jeder weiß, wie ein Klavier klingt oder ein Saxofon, aber was die Mundharmonika angeht, die ist eher ein Spielzeug. Ein sehr günstiges zwar, aber man kann wirklich jeden Ton der Welt aus ihr rausholen.“ Nach Auftritten im Gospelchor, dem Studium an der Saint Louis Jazz School in Rom, an der Pariser Jazzschule CIM und der Schule für zeitgenössische Musik in Paris Atla liegen die Lehrjahre längst hinter ihm. Im Herbst erscheint seine dritte CD, die über 18 Monate hinweg zwischen Paris und Brüssel aufgenommen und vom französischen Schauspieler/Singer-Songwriter Jean-Philippe Verdin („Die Vermessung der Welt“) co-produziert wurde. „Bricks“, das ab dem 29. Oktober zu Ticketpreisen von 22 Euro (zzgl. Gebühr) auszugsweise live zu hören ist, ist der nächste „Baustein“ im unvollendeten Mosaik des Charles Pasi.