• Einlass: 18:30 Uhr

  • Beginn: 19:30 Uhr

  • VVK: 48 €

  • AK: 55€

Zur Webseite von Candy Dulfer.

Candy Dulfer

Eine unserer Lieblingskünstlerinnen kommt nach ihren fulminanten Auftritten von 2009, 2012, 2013, 2014, 2016 und 2018 wieder ins Forum. Diese Frau ist an ihrem Saxophon einfach atemberaubend. Candy Dulfer ist Hollands attraktivster Funk- und Soul-Export, und wir dürfen gespannt sein, wie lange es dauert, bis sie die Bühne und den Saal zum Beben bringt.

Bereits im Alter von sechs Jahren greift Candy Dulfer zum Saxophon. Ihr Vater Hans, selbst ein erfolgreicher Saxophonist, erkennt das Talent seiner Tochter und beginnt, sie zu fördern. Dank ihres Könnens, der stetigen Arbeit an sich selbst, unzähligen Jam-Sessions und der Unterstützung ihres Vaters entwickelt sich das junge Mädchen rasch zu einem Begriff in niederländischen Musikerkreisen. Als 14-jährige gründet sie ihre erste eigene Band „Funky Material“. Verschiedene Radio- und Fernsehauftritte folgen, mehrere Plattenfirmen zeigen sich interessiert.

Mitte der 1980er Jahre spielt sie ein Madonna-Konzert-Opening in Rotterdam, durch das sie sich weiter etabliert. Ihre Konzerte sind fortan für ein Jahr im Voraus ausverkauft. Der damalige Megastar Prince wird auf die junge Künstlerin aufmerksam und gibt Candy die Möglichkeit, Proben ihres Könnens zu zeigen. Die Künstlerin überzeugt auf voller Linie – und so beginnt mit dem Album „Graffiti Bridge“ eine lang andauernde künstlerische Zusammenarbeit. Zum Riesenerfolg entwickelt sich ihr zusammen mit Dave Stewart (Eurythmics) eingespielter Titelsong zum gleichnamigen Film „Lily Was Here“. Dieser Hit bedeutet für Candy den endgültigen Durchbruch als international anerkannte Künstlerin: Sie unterzeichnet ein Angebot der Plattenfirma BMG Ariola. 1990 erscheint Candy Dulfers erstes Solo-Album „Saxuality“, 1993 folgt „Sax-A-Go-Go“ und 1995 das Album „Big Girl“. Es enthält u. a. „Wake Me When It’s Over“, ein Duett mit ihrem langjährigen Idol David Sanborn.

Candy spielt fortan auf zahlreichen Aufnahmen weltbekannter Musiker und veröffentlicht eigene Alben, auf denen als Gaststars unter anderem Maceo Parker, Van Morrison, Dave Stewart, Soul-Diva Angie Stein und ihr Vater Hans Dulfer mitwirken. Dazwischen tourt sie regelmäßig durch Europa und lässt es auf den Bühnen ordentlich krachen. Die Jazztage freuen sich einmal mehr auf Hollands attraktivsten Funk- und Soul-Export.

Zur Webseite von Ida Nielsen.

Ida Nielsen

“time 2 stop worrying (bout the weird stuff)“

Das neue Album der Bassistin Ida Nielsen zeigt einmal mehr Idas akustisch vielfältiges Repertoire: Oldschool Funk gemischt mit Hiphop und Nusoul. Dazu kommt ein Hauch von schönen, seeleninspirierten Balladen. Das Ergebnis? Einfache, sexy und coole Melodien, die über die leidenschaftliche, begrenzte Fangemeinde des Funk-Basses hinausgehen.

Aber machen Sie keinen Fehler. Das ist das Werk von Ida, der Funk-Bassistin – mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Experimente. „time to stop worrying about the weird stuff“ ist ein Album mit einer coolen Botschaft und einem Album von Tiefe und unverwechselbarem Sound, das Ida Nielsen als Künstlerin hier etabliert, um etwas Lärm zu machen. Es ist als wäre Sie der Bassist, der Songwriter und der Instrumentalist und der Produzent in einem.

Jeder Track hat seine eigene Zusammensetzung. Jeder Track hat seine eigene Einstellung und sein eigenes Gefühl. Und doch, ist das Album ist ein perfekt vereintes Soundstück, das dem Funk Tribut zollt.  Und Ida hat nicht nur Sie, sondern auch ihre Freunde zu einer Spritztour eingeladen. Das Album scheint ein musikalisch starker Cocktail aus großen Namen zu sein , wie z.B. Liv Warfield, Shelby J, Kuku Agami, Son of light & Donna Grantis.

Über Ida:

Ida Nielsen´s Leben wurde auf den Kopf gestellt, als die Musiklegende Prince sie im August entdeckte. 2010. Kurz darauf trat sie seiner Band bei und begann mit ihm zu touren dazu noch mit,  „The New Power Generation“ der 4-köpfigen Rockband „3rdeyegirl“. Ida war von 2010 bis zu seinem frühen Tod im April 2016 in seinen Bands. Sie beschreibt das Spielen mit Prince als „ein großes Geschenk und als die magischste musikalische Reise aller Zeiten“, und eine kontinuierliche Lernerfahrung jenseits aller Vorstellungskraft.“

Nach den Jahren mit Prinz Ida hat sie sich auf ihre Solokarriere konzentriert.

Seit der Veröffentlichung ihres dritten Solo-Albums „turnitup“ (Herbst 2016) tourt sie nonstop durch die Welt. mit ihrer Band „the Funkbots“ und sie liefern eine hochenergetische Funk-Show mit einer Fülle von gute Stimmung, enge Grooves und subtile Referenzen an ihren ehemaligen Arbeitgeber und Lehrer Prince.