• Einlass: 19:00 Uhr

  • Beginn: 19:30 Uhr

  • VVK: 65,00 €

  • AK: 70,00 €

Der Konzertabend am 09.11.2020, muss leider abgesagt werden. Karten müssen dort zurück gegeben werden, wo sie gekauft wurden.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Zur Webseite von Al Di Meola.

Al Di Meola

“Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich Musik geschrieben, während ich glückich war.” (Al di Meola, November 2017)

Al Di Meola ist zurück und spielt während der 41. Leverkusener Jazztage im Bayer Erholungshaus. Nicht nur seine unglaubliche Technik ist atemberaubend, auch die große musikalische Bandbreite, die er mit seinen Kompositionen abdeckt, klingt wie von einem anderen Stern.

Al Di Meola – der brillante, virtuose Musiker, Komponist und Arrangeur, der bereits mit 19 Jahren von Chick Corea entdeckt wurde und 1981 mit „Friday Night in San Franciso“ gemeinsam mit Paco de Lucia und John McLaughlin eines der berühmtesten Live-Alben der populären Musikgeschichte verzeichnen kann.

Al Di Meola ist ein Pionier im Vermischen von Weltmusik, Rock und Jazz. Sein Gespür für komplexe Rhythmusstrukturen, kombiniert mit melodischem Songwriting und faszinierenden Harmonien, war schon immer das Herzstück seiner Musik und über 40-jährigen Karriere.

Okan Ersan – Guitar
Oytun Ersan – Bass
Eckhard Meszelinsky -Sax
Jan Niemeyer – Drums
Christian Dellacher
– Keyboards & Musical Director

Noise Adventures

The Cyprus Project

Früher, da standen sie noch auf verschiedenen Seiten: Eckhard Meszelinsky war derjenige, der zuhörte und sein Gegenüber, den Künstler Okan Ersan, einlud, bei seinem international renommierten Festival aufzutreten. Also kam der Ausnahmegitarrist aus Zypern 3 Mal zu den Leverkusener Jazztagen. Verquickte dort Jazz, Rock und die Klänge seiner südeuropäischen Heimat zu einer wunderbar dahingleitenden und den Hörer umschmeichelnden Neo-Folk-Version des Fusion.

Und Eckhard Meszelinsky, der Festivalchef mit Hut, freute sich über einen weiteren Künstler, der die Relevanz der Jazztage inmitten eines heutzutage immer unübersichtlicher wuchernden Musikzirkus bestätigte. Der Grundstein war gelegt. Nach und nach entstand eine Freundschaft zwischen den beiden Männern. Die Musik als verbindende Leidenschaft tat ihr magisches Werk. Heute stehen Eckhard Meszelinsky und Okan Ersan folgerichtig zusammen da. Auf einer Seite. Auf der Seite, auf der sie beide hinter und an den Instrumenten sind. Die Musikliebhaber haben ihre Positionen justiert und aneinander angepasst – und machen jetzt gemeinsam das, was ihnen am liebsten ist: Jazz. Rock. Folk. im wahrsten Sinne des Wortes World Musik.

Eckhard Meszelinsky brachte seine neue Formation Noise Adventures um ihn selber als Mastermind und Saxofonisten, Christian Dellacher als Arrangeur und Pianisten sowie Jan Niemeyer als Schlagzeuger mit  in diese Verbindung hinein. Okan Ersan wiederum holte seinen Bruder Oytun Ersan am Bass hinzu. Und dann setzten sich diese fünf Vollblutmusiker mit den beiden Freunden und Jazz-Euphorikern aus Nikosia als Mittelpunkt in Zypern zusammen, gaben sich eine Woche lang den Klängen und Tönen hin – und begründeten eine kleine neue Zeitrechnung.

Denn: Aus Kompositionen Eckhard Meszelinskys und Okan Ersans bauten – oder vielmehr: erspielten – sie sich, ein Programm aus Songs, die sie im Winter 2018 live präsentieren werden. Und die vielleicht auch den Weg auf einen Tonträger nach der Tour finden wird. Die Stücke, derer sich das Quintett in Okan Ersans Studio in Nicosia gemeinsam im Rahmen mehrerer Jam-Sessions bemächtigte, stammen vom Album „A Rebourn Journey“ des Zyprioten sowie von jenen Platten, die der ehemalige künstlerische Leiter der Leverkusener Jazztage mit seinen Bands Noise Adventures („One“, 2017) und Blue Deja Vu („Blue Deja Vu“, 2015) eingespielt hatte. Herausgekommen ist ein Programm von Songs, die auf der Bühne flirren und knistern und beim Zuhörer das Kopfkino anwerfen werden. Es geht um „Lefkosa nights“ und „Near East dance “, um „Istanbul without midnight“ und „The mediterranean breeze“, „Don`t go“um die das Leben bejahende Aufforderung „Run for you life“ und die unmissverständliche Ansage Eckhard Meszelinskys „The noise starts“. Der „noise“, der gar nicht so krachig sondern eher tief emotional und sanft aufwühlend ist. Und die mit ihm einhergehenden „Adventures“, die Abenteuer, von denen das neueste gerade erst begonnen hat – mit fünf Musikern in Zypern, die zu Freunden wurden.