HAUPTPROGRAMM LEVERKUSENER JAZZTAGE 2015

Live @ Forum

Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen-Mitte

Freitag, 13.11.2015 | World Music Night
AVISHAI COHEN TRIO
Avishai Cohen

Ein neu formiertes Avishai Cohen Trio mit einzigartigem Sound: „From Darkness“ bildet die aktuelle musikalische Dreiecksbeziehung des Bassisten Avishai Cohen in ihrer grandiosen Eindringlichkeit ab. Unmittelbar nach einer weltumspannenden Konzertreise aufgenommen, fängt „From Darkness“ jene atemberaubend intensiven Live-Qualitäten des Avishai Cohen Trios ein, die zuletzt Musikfreunde auf allen Kontinenten beeindruckte und begeisterte. „From Darkness“ darf als Neudefinition des klassischen Piano-Trios begriffen werden. „From Darkness“, das Debütalbum des neu aufgestellten Avishai Cohen Trios, ist ein Manifest des Ausleuchtens von Licht und Schatten. Das Maskuline und das Feminine, das Handwerkliche und das Sentiment, das Auskomponierte und das Improvisierte, Dialog-Leitfäden und leidenschaftlich freie musikalische Dialogführung, das Muskulöse und das Feingliedrige, Tunnelblick und Rundumblick, Dunkelheit und Licht – all das kulminiert in den elf neuen Kompositionen, die mit der Wucht einer Bühnenperformance zum Großteil live im Studio eingespielt wurden. Ein erfrischend neuer Trio-Sound ist dabei entstanden, der das Resultat dreier ausgewiesener Charaktere ist. Obschon ein Jazz-Schlagzeuger, erinnert Daniel Dor mit seiner einnehmenden Puls- und Klangpräsenz an den großen Rock-Drummer John Bonham. Pianist Nitai Hershkovits, der 2012 an der Seite von Avishai Cohen das Duo-Album „Duende“ einspielte - für welches Cohen 2013 den ECHO Jazz verliehen bekam („Instrumentalist des Jahres International Bass/Bassgitarre) -, komplementiert mit dynamischem Tastenanschlag die Komponisten-Perspektiven Avishai Cohens. Und er führt sie weiter, formt sie zu hoch melodiösen, gleichsam metrenstarken Spannungsfeldern zwischen Songstrukturen und freiem solistischen Ausdruck.

Der über weite Strecken des neuen Albums improvisierte Dialog des Trios ist faszinierend. Technisch betrachtet ist „From Darkness“ das Cohen-Album mit dem größten Anteil an Improvisiertem. „Ich brauche Musiker, die dazu imstande sind, ihre Mitmusiker als Ideengeber und Instrumentalisten herauszufordern. Wenn ich im Studio oder auf der Bühne nicht von ebensolchen Musikern umgeben bin, langweile ich mich schnell“, sagt Cohen. „Das Zusammensein mit Daniel und Nitai ist nicht nur äußerst anregend, sondern auch prägend für unseren charakteristischen Trio-Sound. Uns vereint der Drang nach Dynami und freiheitlicher Musikauffassung.“

Während „Ballad For An Unborn“ die Komponisten-Handschrift Cohens mit beeindruckenden Schattierungen unterstreicht, gibt „Lost Tribe“ den hoffnungsvollen Grundtenor des Albums vor. Die kurze „Signature“ bereitet den Weg für „Amethyst“, der in seiner resoluten rhythmischen Präsenz den perfekten Nährboden für ein leidenschaftliches Kontrabass-Solo Cohens bietet. Charlie Chaplins „Smile“ beschließt „From Darkness“ als einzige Fremdkomposition des Albums wunderbar akzentuiert und versöhnlich. Mit Dur-Akkorden wird hierin noch einmal unterstrichen, dass Licht Dunkelheit braucht, um strahlen zu können. Jenseits der Konventionen.

Besetzung:
Avishai Cohen – Bass, Gesang
Nitai Hershkovits – Piano
Daniel Dor – Schlagzeug

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Jin Jim
Jin Jim

"Jin Jim" ist eine Modern-Jazz-Rock-Formation, mit jungen Musikern aus Köln, Bonn und Peru. Die Musik ist wie eine Reise durch verschiedene Kulturen und Zeiten: mit Hiphop Beatbox Flöten, Deutsch-Balkan-Grooves, Klanglandschaften aus Island und Spanien, Wetter-Liedern, sowie Liedern über die pompöse Ankunft eines Monarchen. So viele verschiedene Einflüsse, werden dann alle stimmig, sobald man den eigenen Sound der Band hört, der alle Stilistiken miteinander verbindet. Darüber hinaus sind die Kompositionen von starken Rhythmen und einem guten Drive geprägt. Dabei werden die Energie des Rock mit der Improvisation des Jazz vereint. Im Jahr 2014 hat das Quartett den Jazz-Wettbewerb Futuresounds gewonnen, der im Rahmen der "35. Leverkusener Jazztage" stattgefunden hat. Die Finalisten wurden dabei von über 200 Bewerbern ausgewählt.

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Taksim Trio
Taksim Trio

Das Taksim Trio setzt sich aus drei der bekanntesten türkischen Instrumentalisten zusammen: Hüsnü Şenlendirici an Klarinette und Duduk, İsmail Tunçbilek an der akustischen und elektrischen Bağlama (türkisches Saz) und Aytaç Doğan an der Kanun. Die Musik der drei Virtuosen (und Superstars!) aus Istanbul speist sich sowohl aus der traditionsreichen Musik der Gipsys als auch aus den Klängen des Bosporus. In ihren Programmen verweben sie orientalische Melodien traditionell türkischer Musik mit Elementen des Jazz und der klassischen Musik.

Besetzung:
Husnu Senlendirici - Clarinet
Aytac Dogan - Kanun
Ismail Tuncbilek - Electric Baglama

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Samstag, 14.11.2015 | In Concert unplugged
Philipp Poisel
Philipp Poisel
AUSVERKAUFT!

Eigentlich wollte Philipp nie Popstar werden und bis heute sticht der junge Singer-Songwriter wohltuend aus der Masse der popmusikalischen Erscheinungen hervor und setzt dabei gleichzeitig in jeder Hinsicht Maßstäbe.

Philipp Poisel hat mit seiner Musik seit seinem Debüt „Wo fängt dein Himmel an?“ (2008) hunderttausende Menschen in seinen Bann gezogen. Eine ungewöhnliche Geschichte, die mit dem Herbert Grönemeyer Label Grönland Records einen bis dato beispiellosen Weg gegangen ist. Die Albumverkäufe für seine zwei Studio-Alben und ein Live-Album haben mittlerweile die 750.000er Marke geknackt; kein Album, das nicht mit Gold oder Platin ausgezeichnet wurde! Auch als Live-Künstler kann Philipp Poisel schon jetzt auf eine beeindruckende Karriere blicken, die Besucherzahlen für seine Open Air Konzerte im Spätsommer 2014 lagen bei durchschnittlich über 10.000 Fans, Karten sind immer in kürzester Zeit vergriffen.

Dabei geht es bei Philipps Konzerten nie um die große Geste, nie um Show oder Rummel. Philipp Poisel ist der Star der leisen Töne, der Emotionen. Er hat diese unvergleichliche Fähigkeit, mit einfachen Worten genau ins Herz zu treffen und Wahrheiten auszudrücken, die man schon lange gefühlt aber selber nicht in Worte fassen konnte.

In Leverkusen wird Philipp eines der sehr wenigen Konzerte des Jahres 2015 spielen. In einem intimen Rahmen mit Cello, Piano und Akustischen Gitarren; so nah und persönlich, wie man einem Musiker nur noch selten bei Konzerten begegnen kann

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Phela
Phela
AUSVERKAUFT!

„Nur nachts rieche ich noch Lavendel bei mir.“ Die Erinnerung an einen Lavendelgeist duftet beruhigend unter dem Kissen. Im Hintergrund spielt jemand auf einem verstimmten Klavier eine verhallte Melodielinie in Moll. Phela, 25, singt: „Ich wünsche dir eine Sprache aus Sand und mir ein Meer, das deine Worte wegspült.“ Phela schreibt: Liebeslieder, deren Echtheit sich durch die in ihnen versteckten Widerhaken, ohne die keine Liebe denkbar ist, offenbart.

„Ich rieche Rot, Blau, Violett und Gelb — mitten im Getreidefeld.“ Farben und Proust’sche Schlüssel aus Duft und Geschmack zur Kindheit durchwehen die elf Songs von Phelas Debütalbum „Seite 24“ — der Titel nimmt Bezug auf die Jahresringe der Bäume und auf die Seiten der Poesie: „Ich werfe rote Federn in die Luft, ein letztes Zeichen an die Zeit.“ Die vielen, poetisch eingefärbten Naturbilder und eindringlich-verblichenen Polaroid- Farben in Phelas Liedern haben ihren Ursprung auf dem Fluxus-Bauernhof ihres Vaters, des Künstlers und Musikers Jeff Beer in Bayern. „Hier war alles erlaubt“, sagt Phela bei einem Kaffee und einer Zigarette in einer abgelegenen Ecke von Berlin-Neukölln: „Mein Vater hat mir nie etwas verboten, alles war eine Welt der Möglichkeiten, alles wurde ausprobiert, wir hatten auch keinen Fernseher zu Hause.“ Stattdessen gab es im offenen Hof des Vaters Improv-Musik, Skulpturen aus gefundenem Material, Fotoserien von Bäumen aus dem Garten, permanente Besuche interessanter Familienfreunde.

Um gemeinsam zu sein mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester, die als Kind Klavier spielte, lernte Phela das Geigenspiel „nach Gehör, nicht nach Noten“, wie sie betont, „um meine Schwester am Klavier begleiten zu können.“ Phela durchlief in ihren Jugendjahren anschließend eine vergleichsweise steile Karriere als klassische Geigerin, gewann Wettbewerbe, Preise und — brach von einem Tag auf den anderen alles ab, verschwand nach Paris, wo sie ausgerechnet ins stinkreiche erste Arrondissement hineingewürfelt wurde, mit der RER aber täglich in die Banlieus fuhr, wo sie Fotos von Straßenmusikern machte, „weil sich die Sehnsucht zur Musik über drei Banden in mir zurückmeldete.“ Phela wählte den Weg „zurück nach damals“, ging wieder nach Deutschland, griff sich die verstaubte Geige, begann sie wie eine Gitarre mit der Hand zu spielen, zog nach Hannover. Dort begann sie Musik zu studieren, fühlte sich aber bald von der dort gelehrten Verwertungslogik abgestoßen.

Eine Station später, in Berlin, lernt sie Cecil Remmler, Marek Pompetzki und Paul Neumann kennen, die gemeinsam das Numarek Studio in Kreuzberg betreiben. Ohne, dass Phela zu diesem Zeitpunkt je eigene Songs gesungen hätte, vertrauen ihr die drei trotzdem und nehmen mit ihr den Song „Lavendel“ auf — mehr Material, außer einer handgeschriebenen Kladde voller Gedichte, Textminiaturen und Songideen, existierte 2013 noch nicht: „Es ist eigentlich unglaublich, dass die drei ganze zwei Jahre ihres Lebens in mich investiert haben, ich meine: Keiner von uns hatte doch eine Ahnung, ob ich die Musik, die wir da gemeinsam im Studio erarbeiteten, auch live würde vortragen können.“

Das Vertrauen, der Mut, die Poesie und die Farben, und all dies gepaart mit Phelas grundtiefer Skepsis gegenüber einer Musikindustrie, die deutschsprachigen Pop mehrheitlich als generisches Radiofutter betrachtet, sind die Zutaten für einen der herausragenden Versuche unserer Tage, der deutschen Sprache eine eigene Tonalität abzuringen. Phelas Debütalbum ist die Gegenthese zu den Legionen von Musikern, die Musik wie einen Stock Market der Future Options betrachten.

„Schon seit ich sehen kann, bin ich bei dir“, singt Phela in dem Song „Zeichen“, „und wenn die Augen nicht schlafen wollten, dann gab es dich und das Klavier.“ Und abermals ist es da, dieses verhallte, entrückte, melancholische Piano, und erst mitten im Song bemerken wir Hörer, dass hier eine ganz ernste Botschaft an einen Ungenannten verschickt wird, um den sich mit tiefer Empathie gesorgt wird. Diese Empathie wandelt sich im Refrain zu einer zuletzt selten im Pop gehörten Euphorie: Wenn der unerwartete Akkordwechsel der getragenen Musik und der in ihr zum Ausdruck gebrachten Nahbarkeit mit einem Mal eine Wucht und Dringlichkeit gibt, die jenseits jeder urbanen Coolness aufschlägt.

Fast schon tragisch, dass das verstimmte Klavier nicht den Weg gemeinsam mit Phela von Hannover nach Berlin gegangen ist, wo sie jetzt lebt. Sie hatte am Tag vor ihrem Umzug, quasi in einem Akt des Übermalens der eigenen Vergangenheit weiße Farbe über das Instrument geschüttet, bei einem Videodreh mit Freunden im Schnee, auf der alten Pferderennbahn von Hannover, aber die Farbe trocknete nicht mehr rechtzeitig. „Ich war mir gar nicht bewusst, wie schwer es ist, ein Instrument mit einer solchen Seele hinter sich zu lassen“, sagt Phela zum Abschied: „Aber es war ein schönes Bild — das nun weiße Klavier im weißen Schneetreiben.“

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Sonntag, 15.11.2015 | Piano Night
The Bad Plus
The Bad Plus

The Bad Plus haben in ihrer frechen, frischen und facettenreichen Musik den Begriff des Piano-Trio-Jazz revolutioniert. Das ungewöhnliche Repertoire besteht weniger aus Jazz-Klassikern, sondern vielmehr aus Rock-, Pop- oder Punk-Nummern. Doch in den Songs von Nirvana, Aphex Twin, Queen aber auch den Bee Gees oder eigenen Kompositionen findet sich trotzdem immer ein Hauch von Jazz.

Ornette Colemans Album "Science Fiction" aus dem Jahr 1972 gilt als eine wegweisende Aufnahme - so auch für die Mitglieder von The Bad Plus, die jetzt mit ihrer Interpretation dieses Klassikers dem Meister der Jazz-Avantgarde huldigen. Die Gruppe ist bekannt für ihre innovativen, stilistischen Kombinationen aus Jazz-, Rock-, Pop- und Klassikelementen. Da das Original-Album "Science Fiction" eine erhebliche Präsenz von Blasinstrumenten aufweist, haben The Bad Plus für ihre originellen Interpretationen drei Ausnahme-Bläser aus drei Generationen geholt: Tim Berne, Sam Newsome und Ron Miles.

Besetzung:
Ethan Iverson - Piano
Reid Anderson - Bass
Dave King - Drums

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Tingvall Trio
Tingvall Trio

Bei den ECHO JAZZ Awards 2012 wurde das Tingvall Trio sowohl mit dem Kritikerpreis „Bestes Ensemble, national“ als auch mit dem Publikumspreis „Live-Act des Jahres“ ausgezeichnet. Schlichtweg bemerkenswert, denn sowohl eine Fach-Jury als auch die Fans zu überzeugen, gelingt wahrlich nicht jedem Künstler, eindrucksvoll wurde dadurch der Ausnahmestatus der drei Musiker auf allen Ebenen dokumentiert. Mit ihrem Konzept aus starken Melodien, packenden Grooves sowie einer Natürlichkeit und Authentizität, die ihnen als Folge der mittlerweile 3 Jazz ECHOS (2010 waren sie zum ersten Mal als „Ensemble des Jahres, national“) auch international begeisterte Reaktionen und Auftritte bei zahllosen europäischen Festivals und in den Top – Clubs des Kontinents verschafften, wurde das Tingvall Trio schnell zu einem der gefragtesten Jazz-Acts der aktuellen Szene.

Mit dem gerade in Italien von der Fachzeitschrift Jazzit als Sound – Engineer des Jahres ausgezeichneten Stefano Amerio (der auch für die Aufnahmen von „Vattensaga“ und „Vägen“ verantwortlich zeichnete) an den Reglern, ging das Trio im Herbst 2012 auf Tour und letztendlich wurden Aufnahmen vom Jazz Festival in Bad Wörishofen und aus dem Treibhaus Innsbruck für die Produktion „IN CONCERT“ ausgewählt. Aus den Titeln aller vier Studioalben und mit den Erfahrungen zahlreicher Konzerte, entwickelte das Tingvall Trio ein spezielles Programm, in dem Pianist Martin Tingvall, Schlagzeuger Jürgen Spiegel und Bassist Omar Rodriguez Calvo einen Bilderbogen ihrer persönlichen Lieblingsstücke präsentierten. Frühe Kompositionen wie etwa „Nu Djävlar“ oder „Mustasch“ (beide aus dem Album „Skagerrak“) profitierten dabei vom gewachsenen Ensemblespiel, poetische Balladen wie „Utsikt“ (Platz 1 aller Tingvall Trio - Downloads bisher) oder „Avsked“ forderten besondere Einkehr, Nachdenklichkeit und Konzentration beim Ausdruck ein, mit einem furiosen Medley aus „Trolldans“ und „Monster“ (beide aus dem Album „Norr“) rockten sie das Publikum und Signet Nummern wie „Vägen“ und „Hajskraj“ durften, jetzt in special and extended versions, natürlich auch nicht fehlen. Nun ist das Trio wieder auf Europa – Tournee, um seinen Fans wieder das zu präsentieren, was Stephen Graham im englischen „Jazzwise“ so beschrieb: „Tingvall Trio are all about expression and emotion. They’re not afraid to play what they feel and let it all hang out. In an age when jazz can sometimes hide behind fiendishly and complex forms and cool posturing, it’s a refreshing approach but no less sophisticated. They are clearly a new force.”

Besetzung:
Martin Tingvall – piano
Omar Rodriguez Calvo – bass
Jürgen Spiegel – drums

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Shai Maestro Trio
Shai Maestro Trio

Als besonders spielfreudiger und einfallsreicher Pianist sorgte der in New York lebende Israeli Shai Maestro bereits in der Band des Bassisten Avishai Cohen international für großes Aufsehen. Nach fünf gemeinsamen Jahren auf den großen Bühnen der Welt trat er 2011 mit seinem eigenen Trio ins Rampenlicht und präsentierte sein Debüt-Album beim renommierten französischen Label Laborie Jazz.

Shai Maestro, Jahrgang 1987, lernte ab fünf Jahren Klavier, gewann während und nach seinem Studium in Israel mehrere wichtige Preise sowohl für klassisches als auch Jazz-Piano und kommt nach seinem Studienabschluss mit einem Stipendium nach New York. Das junge Trio mit Musikern aus Brooklyns aktueller Jazzszene, seinem Landsmann Ziv Ravitz (Zusammenarbeit u. a. mit Lee Konitz, Joe Lovano, Florian Weber und Nicolas Simion) und dem peruanischen Bassisten Jorge Roeder (Zusammenarbeit u. a. mit Gary Burton, Roy Haynes, Steve Lacy und Kenny Werner) bereichert die Tradition des klassischen Jazz-Trios mit vielen eigenen Ideen. Ein starker Fokus auf dem Rhythmus und die vielschichtige Dynamik zeichnen sein Klavierspiel aus. Seine Musik verbindet Pop, Jazz und Improvisation.

Shai Maestro wurde international als eines der ganz großen neuen Glanzlichter unter den Jazz-Piano-Virtuosen gefeiert und bereits in 20 Länder eingeladen, um seine Musik zu präsentieren, u. a. bei den großen internationalen Jazzfestivals in Paris (Jazz à la Villette und St.- Germain des Près), Marciac Jazz Festival, Nice Jazz Festival, Limoges (Festival Eclat d´Email), Chamonix (Cosmos Jazz Fest), Venezia Jazz Festival, Verona (Cantine dell´Arena), Padova Jazz Festival, Stockholm (Skansen Festival), Athen (Municipal Jazz Festival), Madrid Jazz Festival, JazzFestBrno, Ostende (Festival Storm), Saarbrücken (Jazz-Syndikat Festival), Jazzkaar Festival (Tallin, Estland), Montreal Jazz Festival, Sao Paulo (Jazz nos Fundos) und Belo Horizonte (Savassi Festival).

Shai Maestros im Herbst 2013 vorgelegtes zweites Album „The Road To Ithaka stellte er im Herbst 2013 und Frühjahr und Sommer 2014 in Europa, Nordamerika und Japan auf großen mehrwöchentlichen Release-Tourneen vor. Das dritte Album des Trios wird im März 2015 ebenfalls wieder bei Laborie Jazz erscheinen.

Besetzung:
Shai Maestro – Piano
Jorge Roeder – Bass
Ziv Ravitz – Schlagzeug

Veranstalter: Mecky Media GmbH

Dienstag, 24.11.2015 | Jazz Ballet
Les Ballets Jazz de Montréal
Les Ballets Jazz de Montréal

Als fester Bestandteil der internationalen Tanz-Landschaft sind Les Ballets Jazz de Montréal seit ihrer Gründung im Jahr 1972 – und seit 1998 unter der Leitung von Louis Robitaille – bekannt für ihre ungeheure Ausdruckskraft, die überbordende Energie und Lebendigkeit und die Zusammenarbeit mit bekannten internationalen Choreographen. Ihre mitreißende Wirkung verdankt die kanadische Compagnie auch ihrer Bühnenpräsenz und der ausgefeilten Technik der Tänzerinnen und Tänzer. In Leverkusen stellt sich diese virtuose Compagnie 2015, als Beitrag der KulturStadtLev zu den 36. Internationalen Jazztagen, mit einem dreiteiligen Programm vor: Der Abend startet mit dem Duett „Mono Lisa“ des israelischen Choreographen Itzik Galili, gefolgt von „Kosmos“ von Andonis Foniadakis, der beim Béjart Ballet Lausanne tanzte und Stücke für Compagnien auf der ganzen Welt kreiert hat, u.a. für Cedar Lake Contemporary Ballet, Balé Da Cidade De São Paulo oder Ballet du Grand Théâtre de Genève. Den krönenden Abschluss bildet das hinreißende Tanzstück „Harry“ des israelisch-amerikanischen Choreographen Barak Marshall, ein ebenso berührendes wie humorvolles Tanztheater um zwischenmenschliche Beziehungen, ihre Konflikte und deren Überwindung – musikalisch begleitet von Klassik-, World- und Jazz-Musik.

Mehr Informationen und Tickets unter: www.kulturstadtlev.de oder im Kartenbüro im Forum, Tel. 0214 – 406 4113

Mit den Choreographien „Mono Lisa“ von Itzik Galili, „Kosmos“ von Andonis Foniadakis und „Harry“ von Barak Marshall

Künstlerischer Direktor: Louis Robitaille

Musik (Bandeinspielungen) von Julien Tarride, Thomas Höfs mit Itzik Galili, Balkan Beat Box, The Andrews Sisters, The Hungarian Quartet, Goran Bregović, Maria Callas u.v.a.

Veranstalter: KulturStadtLev

RAHMENPROGRAMM LEVERKUSENER JAZZTAGE 2015

Live @ Erholungshaus, Leverkusen

Nobelstraße 37, 51373 Leverkusen

Donnerstag, 19.11.2015 | In Concert
Lily Dahab, © Natascha Zivadinovic
Lily Dahab

Tango und Folklore, feine Songwriterpoesie und packender argentinischer Rock – die musikalischen Pole, zwischen denen sich argentinische Klänge auffächern, liegen weit auseinander. All diese Klänge haben ihre Spuren in die bewegte Vita von Lily Dahab eingeritzt. Aufgewachsen in Buenos Aires, studierte sie dort Musik, nahm ein Bolero-Album auf und startete eine Musicalkarriere. Nach einer Hauptrolle in Cats spielte sie in der Verfilmung von Evita mit. Später lebte sie in Berlin und fand in dem Pianisten Bene Aperdannier einen musikalischen Partner und Arrangeur, der ihre außerordentliche Stimme mit einem einfühlsamen, delikaten und detailreichen Ambiente umgibt. Aus dem reichen Schatz an Boleros und Tangos, spanischem Songwriting und brasilianischem Bossa Nova kombiniert Lily ein individuelles Repertoire, das jazzige Frische mit verträumter Melancholie und feurige Dramatik mit überschwänglichem Herzblut vereint.

Besetzung:
Lily Dahab - Vocals
Bene Aperdannier - Piano, Arrangements
Jo Gehlmann - Gitarre
Daniel „Topo“ Gioia - Percussion
Andreas Henze - Bass
Gleb Zagrebin - Sound Engineer

Veranstalter: Bayer Kultur

SCALA-PROGRAMM LEVERKUSENER JAZZTAGE 2015

Live @ Scala

Uhlandstraße 9, 51379 Leverkusen

Sa. 05.11.2016 | Solo, Live & Acoustic 2016/17
Wolf Maahn
So. 06.11.2016 | CD Release Tour "Chain of Days"
Silje Nergaard
Mo. 07.11.2016 | The Grace Tour 2015/2016
David Knopfler
Di. 08.11.2016 | Gypsy Swing meets the Klezmer
Joscho Stephan / Helmut Eisel Quartett
Do. 10.11.2016 | TANGO!
Quadro Nuevo
Fr. 11.11.2016 | In Concert
Nils Wlker
Sa. 12.11.2016 | "Musetteries"-Tour 2016
Lydie Auvray

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